Stadtteil Charlottenburg : Fahrradfahrerin bei Verfolgungsjagd in Berlin getötet

Zwei Menschen werden schwer, vier leicht verletzt.

Zwei Menschen werden schwer, vier leicht verletzt.

Die Frau wurde beim Zusammenstoß eines Fluchtwagens mit einem parkenden Auto erfasst. Es gab weitere Verletzte.

shz.de von
07. Juni 2018, 08:33 Uhr

Berlin | Tragisches Ende eines Diebstahls mit anschließender Verfolgungsjagd: Eine junge Frau ist am Mittwochabend in Berlin von einem Fluchtauto mit drei Insassen erfasst und tödlich verletzt worden. Trotz Reanimationsversuchen der herbeigerufenen Nothelfer starb die Frau noch am Unfallort. Die Radfahrerin, die ihr Rad schob, war auf dem Bürgersteig unterwegs. Sie wurde beim Zusammenstoß des Fluchtwagens mit einem parkenden Auto erfasst. Wie alt sie war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Außerdem wurden vier Menschen leicht und zwei Menschen schwer verletzt – darunter ein Polizist.

Nach Angaben eines Polizeisprechers hatte das Trio zuvor versucht, an der Brandenburgischen/Ecke Westfälischen Straße in Wilmersdorf Werkzeuge zu stehlen. Als die Verdächtigen mit ihrem Auto davonfahren wollten, nahmen Polizisten in Zivil die Verfolgung auf. Zunächst versuchten die Zivilfahnder die Verdächtigen am Stuttgarter Platz zu stellen. Ein Ermittler stieg aus und ging auf die Männer zu. Der Fluchtwagenfahrer gab den Angaben zufolge Gas und klemmte den Polizisten ein. Der Beamte wurde verletzt, konnte das Krankenhaus aber in der Nacht wieder verlassen.

 

Das Fluchtauto schleuderte wenig später gegen mehrere parkende Autos, dabei wurde die Radfahrerin erfasst. Auch zwei Autofahrerinnen und die drei mutmaßlichen Täter wurden schwer verletzt. Weitere Einzelheiten – etwa zum Alter der Beteiligten – waren zunächst nicht bekannt.

Trümmerteile liegen auf der Fahrbahn im Stadtteil Charlottenburg.
dpa
Trümmerteile liegen auf der Fahrbahn im Stadtteil Charlottenburg.
 

Danach habe der Fahrer gestoppt und versucht zu fliehen, bevor er in der nahe gelegenen Pestalozzistraße festgenommen wurde. Die beiden anderen Verdächtigen seien im Wagen gestellt worden.

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