Nach Paketbombe in Potsdam : Fahndung nach DHL-Erpresser: Polizei warnt vor verdächtigen Paketen

Mitten im Weihnachtsgeschäft wird die Pakettochter der Deutschen Post erpresst.
Mitten im Weihnachtsgeschäft wird die Pakettochter der Deutschen Post erpresst.

Schon bei dem geringsten Verdacht solle man sich in Sicherheit bringen, warnt die Polizei – und gibt Hinweise.

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06. Dezember 2017, 11:53 Uhr

Potsdam | Im Zuge der Fahndung nach dem DHL-Erpresser warnt die Polizei eindringlich vor dem Öffnen verdächtiger Pakete. Da Paketbomben in der Regel erst beim Öffnen explodierten, sollten Empfänger bei einem Verdacht das Paket oder den Brief keinesfalls berühren und sich in Sicherheit bringen, hieß es in einer vom Polizeipräsidium des Landes Brandenburg veröffentlichten Handlungsanweisung: „Unterlassen Sie im Verdachtsfall jegliches weiteres Hantieren mit der Sendung!“ Mit einer Grafik wird erläutert, welche Merkmale eine verdächtige Postsendung haben könnte (Großansicht über den Link).

Mit Handlungsempfehlungen will die Polizei Bürger sensibilisieren.
Polizei Brandenburg
Mit Handlungsempfehlungen will die Polizei Bürger sensibilisieren.

Allein am Vortag seien von Bürgern acht Verdachtsfälle gemeldet worden, die sich glücklicherweise als harmlos herausgestellt hätten, sagte Polizeisprecherin Stefanie Klaus am Mittwoch. „Wir sind sehr froh, dass die Bürger so aufmerksam sind und rufen dazu auf, jeden Verdachtsfall zu melden.“ Zu der Paketbombe, die in der vergangenen Woche einer Potsdamer Apotheke zugestellt wurde, seien bei der Sonderkommission „Quer“ bislang 70 Hinweise eingegangen. „Eine heiße Spur war bislang nicht darunter“, sagte Klaus.

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