Teufelsaustreibung im Hotel : Exorzismus-Prozess in Frankfurt: Neue Zeugen sagen aus

Im Hotel Intercontinental in Frankfurt am Main (Hessen) war im Dezember 2015 eine Koreanerin während einer Teufelsaustreibung zu Tode gekommen.

Im Hotel Intercontinental in Frankfurt am Main (Hessen) war im Dezember 2015 eine Koreanerin während einer Teufelsaustreibung zu Tode gekommen.

Was geschah bei der mutmaßlichen Teufelsaustreibung in Zimmer 433? Am Donnerstag sollen zwei neue Zeugen vernommen werden.

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24. November 2016, 08:29 Uhr

Frankfurt | Am Landgericht Frankfurt wird am Donnerstag (9.15 Uhr) der Prozess um eine Teufelsaustreibung mit tödlichem Ausgang fortgesetzt. Dabei sollen zwei weitere Zeugen vernommen werden. Einer von ihnen soll der Familie des Opfers in Sulzbach im Taunus ein Haus vermietet haben. Zuletzt hatten Nachbarn und der Notarzt ausgesagt, der die Tote gefunden hatte.

Den fünf Angehörigen einer aus Südkorea stammenden Familie wird gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen. Die Angeklagten im Alter zwischen 16 und 45 Jahren sollen eine 41 Jahre alte Verwandte im Dezember 2015 in einem Frankfurter Hotel bei einem Exorzismus zu Tode gequält haben.

Vor rund einer Woche hatten der Notarzt und sein dreiköpfiges Rettungsteam als Zeugen geschildert, wie sie das Opfer in einem Frankfurter Hotelzimmer gefunden haben. Die Südkoreanerin sei am Vormittag des 5. Dezember 2015 schon einige Zeit tot gewesen, habe mit dem Rücken auf dem Boden gelegen, ihr Gesicht vollständig von einem oder mehreren weißen Handtüchern fest umwickelt, sagte der Notarzt am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt.

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