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Marburg : Erschossene Ärzte: Auslöser war wohl Streit um gemeinsame Praxis

vom

Ein Arzt erschoss erst seinen Kollegen und dann sich selbst. Der Schütze besaß die Tatwaffe wohl legal.

shz.de von
erstellt am 16.Dez.2016 | 11:32 Uhr

Marburg | Für die Bluttat in Marburg (Hessen) könnte laut Ermittlern ein Streit um die gemeinsame Arztpraxis der Grund gewesen sein. Am Donnerstag hatte ein 53 Jahre alter Arzt seinen 67 Jahre alten Kollegen und anschließend sich selbst erschossen - möglicherweise weil sie sich über die Fortführung der gemeinsamen Praxis uneins gewesen waren.

„Das ist ein mögliches Motiv“, sagte Staatsanwalt Christian Hartwig. Die beiden Mediziner seien Teilhaber des Ärztezentrums gewesen. Zudem wurde bekannt, dass der 53-Jährige die gefundene Tatwaffe legal besaß. Er war Sportschütze und hatte eine entsprechende Waffenbesitzkarte.

Eine politisch motivierte Tat oder einen Amoklauf hatten die Ermittler bereits kurz nach der Tat ausgeschlossen. Die Radiologiepraxis, in der die tödlichen Schüsse fielen, liegt in einem Geschäfts- und Ärztehaus mit einigen anderen Praxen in der Nähe des Marburger Bahnhofs.

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