zur Navigation springen

Weder Schäden noch Opfer : Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert Peru

vom

Das Erdbeben in großer Tiefe war weithin zu spüren. Im wenig besiedelten Tiefland gab es keine großen Auswirkungen.

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2015 | 07:27 Uhr

Lima | Im Grenzgebiet zwischen Peru, Brasilien und Bolivien hat es am Dienstagabend ein schweres Erdbeben gegeben. Die US-Erdbebenwarte korrigierte die Stärke auf 7,6, nachdem sie erst 7,5 gemessen hatte. Das seismologische Institut Perus IGP gab die Stärke mit 7,3 an. Das Epizentrum lag im dünn besiedelten tropischen Tieflandgebiet Perus, die nächste größere Stadt ist das 245 Kilometer östlich gelegene Cobija in Bolivien. In keinem der drei betroffenen Länder wurden zunächst Schäden oder Opfer verzeichnet.

Das Zentrum soll laut US-Erdbebenwarte USGS in rund 600 Kilometern Tiefe gelegen haben. Die große Tiefe erkläre, dass das Beben noch weit entfernt zu spüren gewesen sei, erklärte IGP-Leiter Hernando Tavera. Aus demselben Grund habe es aber auch geringere Zerstörungskraft. Das Beben ereignete sich gegen 17.45 Uhr peruanischer Zeit (23.45 Uhr MEZ). Die USGS verzeichnete fünf Minuten später ein zweites Beben derselben Stärke.

In der Gegend befindet sich vor allem Regenwald. Im Kurznachrichtendienst Twitter war die Rede davon, dass die Erdstöße auch in weit entfernt liegenden Städten zu spüren gewesen seien. Der Flughafen der 450 Kilometer entfernten Stadt Pucallpa wurde vorübergehend geschlossen. Perus Hauptstadt Lima liegt rund 680 Kilometer weiter westlich.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen