Belgien : Entwarnung nach Bombenalarm an Brüsseler Einkaufszentrum

Eine Attrappe löst einen Großeinsatz in Belgien aus. Teile der Brüsseler Innenstadt werden geräumt.

shz.de von
21. Juni 2016, 10:07 Uhr

Brüssel | In Brüssel ist am Dienstagmorgen nach einem neuen Terroralarm Entwarnung gegeben worden. Bei einem Einkaufszentrum sei keine Bombe gefunden worden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga am Morgen unter Berufung auf Justizkreise. Bei einem angeblichen Sprengstoffgürtel habe sich um eine Attrappe gehandelt.

Die Nerven liegen nach den Anschlägen von Ende März blank. Nach offiziellen Angaben kamen dabei 35 Menschen ums Leben, darunter drei der Attentäter, und mehr als 300 wurden verletzt.

Nach ersten Angaben der Ermittler hatte sich am frühen Dienstagmorgen ein Mann bei der Polizei gemeldet und behauptetet, einen Sprengstoffgürtel zu tragen. Daraufhin wurde Großalarm ausgelöst und ein Verdächtiger wurde festgenommen. Bei dem Mann soll es sich um den Anrufer gehandelt haben, der eine Sprengstoffgürtel-Attrappe bei sich trug. Angaben zur Identität des Festgenommenen machten die Ermittler zunächst nicht. Die Absperrungen rund um das Einkaufszentrum „City 2“ wurden am Vormittag wieder abgebaut, wie die Nachrichtenagentur Belga berichtete.

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