Ursachensuche auf Hochtouren : Drei Schwerverletzte bei Zugunglück in Österreich

Rettungskräfte stehen neben dem entgleisten Zug der Mariazellerbahn. /EINSATZDOKU.AT
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Rettungskräfte stehen neben dem entgleisten Zug der Mariazellerbahn. /EINSATZDOKU.AT

Kurz vor einer Brücke entgleist ein österreichischer Nahverkehrszug. Mindestens 30 Menschen werden verletzt, darunter Kinder und Jugendliche. Bei der Ursachensuche soll der Fahrtenschreiber helfen.

shz.de von
26. Juni 2018, 15:37 Uhr

Wegen überhöhter Geschwindigkeit ist ein Nahverkehrszug mit 80 Passagieren in Österreich teilweise entgleist. Drei Insassen wurden schwer und 31 leicht verletzt, wie das Rote Kreuz mitteilte.

Unter den Leichtverletzten seien auch Kinder und Jugendliche gewesen. Ob menschliches oder technisches Versagen vorliege, müsse noch untersucht werden, teilte die Betreibergesellschaft NÖVOG mit.

Zwei Waggons waren am Morgen nahe der Ortschaft Völlerndorf rund 70 Kilometer westlich von Wien kurz vor einer Brücke entgleist und umgekippt. Sie blieben an einer Böschung liegen. Tiefe Schleifspuren an der Seite von aufrecht gebliebenen Waggons zeugten von der Heftigkeit des Unfalls.

Das Unglück passierte auf der Mariazellerbahn. Sie verbindet den bekannten Wallfahrtsort Mariazell in der Steiermark mit dem etwa 90 Kilometer entfernten St. Pölten. Die Strecke wurde bis auf weiteres geschlossen, um die Waggons zu bergen und die beschädigte Oberleitung zu reparieren.

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