Drei Deutsche sterben bei Vulkanausbruch auf den Philippinen

Rauchwolken über dem Mayon. Foto: dpa
Rauchwolken über dem Mayon. Foto: dpa

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08. Mai 2013, 03:59 Uhr

Manila | Bei einem Vulkanausbruch auf den Philippinen sind gestern fünf Bergsteiger ums Leben gekommen, darunter drei Deutsche. Sie seien beim Abstieg von dem knapp 2500 Meter hohen Mayon gewesen, als sich im Krater plötzlich eine Explosion ereignete, sagte Tourveranstalter Marti Calleja. Der Mayon ist der aktivste Vulkan auf den Philippinen. Er brach zuletzt Ende 2009 aus.

Der Veranstalter hatte die Bergtour für vier Deutsche und eine Österreicherin organisiert. Unter den Todesopfern seien drei seiner Gäste gewesen sowie ein einheimischer Bergführer. Die Österreicherin und sechs weitere Bergsteiger seien verletzt worden. Über das Schicksal der vierten Person aus seiner Gruppe wusste der Organisator zunächst nichts zu sagen. Die Polizei machte keine Angaben über die Identität der Toten. Die vier Deutschen waren nach Angaben des Tourveranstalters zwischen 22 und 35 Jahre alt.

"Sie waren auf dem Weg nach unten, etwa einen halben Kilometer vom Gipfel entfernt", berichtete Calleja. "Die Gesteinsbrocken sind auf sie niedergegangen. Nach den Berichten, die wir bekommen, sind die Opfer von den Gesteins brocken erschlagen worden. Die, die überlebt haben, hatten sehr viel Glück." Nach seinen Angaben gab es keinerlei Hinweis auf einen bevorstehenden Ausbruch des Vulkans. "Es war keine Alarmstufe verhängt", sagte Calleja.

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