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100 Tage im Amt : Donald Trump hat einen roten Knopf auf seinem Schreibtisch – aber nicht für Atomraketen

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Eine Reporterin beobachtet den Knopf und löst eine Debatte auf Twitter aus. Ergebnis: Trump ist nicht allein.

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erstellt am 27.Apr.2017 | 10:59 Uhr

Über Donald Trump wird derzeit besonders viel berichtet, schließlich stehen die „100 Tage im Amt“ am Samstag an. Journalisten schreiben Porträts über ihn, manche dürfen ihn sogar im Weißen Haus treffen.

Eine davon ist Julie Pace, Reporterin von Associated Press. Über ihre Begegnung schrieb sie ein längliches Stück (hier nachzulesen). Darin gib es einen bemerkenswerten Satz: „Nach einem Druck auf einen roten Knopf, platziert auf seinem Amtsschreibtisch, den Präsidenten seit Jahrzehnten nutzen, erschien bald ein Butler des Weißen Hauses mit einer Coke für den Präsidenten.“

Der Präsident hat also einen roten Knopf auf seinem Schreibtisch, der für nichts anderes gut ist, als ihm eine Cola bringen zu lassen? Der Satz in der Geschichte von AP wäre beinahe untergegangen, hätte ihn nicht Amy Fiscus getwittert, Reakteurin bei der „New York Times“ und dort zuständig für Fragen der Nationalen Sicherheit.

 

Schnell entwickelte sich eine Debatte mit der Kernfrage: „Ist das total abgedreht oder völlig normal?“ Daraus entspann sich dann eine muntere Diskussion zwischen Menschen, die Trump-Fans sind und solchen, die ihn nicht mögen. Ein Fan wirft der New-York-Times-Reporterin vor: „Dieser Tweet ist EX-AKT, warum die Medien gehasst werden (...) Einfach beschämend.“

 

Die Trump-Gegner machen sich darüber lustig, wie der Schreibtisch mit dem Knopf wohl aussehen könnte.

Am Ende gibt es zumindest Aufklärung: Lyndon B Johnson war in seiner Zeit als Präsident (1963 bis 1969) wohl berüchtigt für seine Tasten und Hebel: „Er hatte eine Reihe von ,Tasten' - Hebel und Knöpfe - ausschließlich um Getränke zu bestellen“, twittert die „LBJ Presidential Library“.

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