Quoten beim ARD-Sonntagskrimi : Der „Tatort“ erlebt plötzlich einen Höhenflug

Nora Tschirner spielt eine Kommissarin in Weimar.

Nora Tschirner spielt eine Kommissarin in Weimar.

Nach mehreren Jahren mit sinkenden Quoten knackt der ARD-Krimi 2018 laufend die Zehn-Millionen-Marke.

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20. Februar 2018, 16:13 Uhr

Köln | Der Krimi-Dino hat einen Lauf: Eine Folge nach der anderen knackt der „Tatort“ die Zehn-Millionen-Zuschauer-Grenze. Der jüngste Fall der Berliner „Tatort“-Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) am vergangenen Sonntag schaffte 10,23 Millionen und einen starken Marktanteil von 27,3 Prozent. Das war bereits der fünfte in diesem Jahr, der bei den Zuschauerzahlen im zweistelligen Millionenbereich landete. Nach Angaben der ARD-Medienforschung in München gab es damit bereits jetzt genauso viele „Tatort“-Folgen mit mehr als 10 Millionen Zuschauern wie im gesamten vergangenen Jahr, das überaus schwach ausfiel.

Und nicht nur das: Unter den neuen „Tatort“-Fällen waren drei Rekorde. Ende Januar hatten die „Tatort“-Ermittler in Dresden 10,60 Millionen Zuschauer (29,3 Prozent) - ihren bisher besten Wert überhaupt. Erst eine Woche davor hatten die Kölner „Tatort“-Kommissare die TV-Konkurrenz am Sonntagabend alt aussehen lassen: 11,52 Millionen Zuschauer (31,6 Prozent) war ebenfalls ihr Bestwert.

Anfang Februar holte der jüngste „Tatort“ aus Dortmund seinen Rekord: Mit im Schnitt 9,70 Millionen Zuschauern (25,6 Prozent). Er lag damit allerdings knapp unter der 10-Millionen-Marke. Der „Tatort“ aus Weimar eine Woche darauf erreichte 9,79 Millionen Zuschauer (26,2 Prozent) - kein Rekord, aber immerhin der zweitbeste Wert für die Ermittler aus Thüringen. Am kommenden Sonntag ermittelt der Kieler Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) auf der Insel Ruunholt.

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