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Der älteste Mensch: Ein Indianer in Bolivien soll 123 Jahre alt sein

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

La Paz | Der älteste Mensch der Welt ist angeblich Bolivianer und 123 Jahre alt. Ausweis und Geburtsurkunde des Aymara-Indianers Carmelo Flores (Foto) bezeugten, dass er am 16. Juli 1890 in Frasquia, 150 Kilometer nordwestlich von La Paz, geboren sei, berichtete die Zeitung "La Razón". Dort lebe er bis heute. Bei den Machern des Guinness-Buches gilt bisher noch immer ein deutlich jüngerer US-Amerikaner als Rekordhalter.

"Don Carmelo hält sich stark. Er ernährt sich mit Quinoa, Anden-Kartoffeln und gelegentlich Stinktier-Schmalz, dem er nach seiner Meinung die Langlebigkeit verdankt", sagte Hilario Callisaya, Regierungssekretär der Provinz La Paz. "Er behandelt seine Augen mit Eidechsenblut und kann einen Menschen auf 30 Meter Entfernung erkennen", erläuterte Callisaya nach einem Besuch des Mannes in dessen Wohnung in der Nähe des Titicacasees. Flores hat den Angaben zufolge 39 Urenkel.

Der alte Herr sei etwas schwerhörig und habe einige Schwierigkeiten beim Gehen, sei aber sonst gesund. Nach einer endgültigen Bestätigung der Echtheit seiner Dokumente solle er als ältester Mensch im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen werden.

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