"Neukölln Unlimited" : Das Leben einer libanesische Familie in Berlin

Die Asylberaterin bringt es auf den Punkt: 'Dass Sie hier geboren sind, das interessiert ja keinen Menschen.' Genau das ist das Problem der libanesischen Geschwister Hassan (v.l.), Lial und Maradona Akkouch aus dem Berliner Bezirk Neukölln. Foto: ddp
Die Asylberaterin bringt es auf den Punkt: "Dass Sie hier geboren sind, das interessiert ja keinen Menschen." Genau das ist das Problem der libanesischen Geschwister Hassan (v.l.), Lial und Maradona Akkouch aus dem Berliner Bezirk Neukölln. Foto: ddp

Die drei Geschwister Hassan (18), Lial (19) und Maradona (14) haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen den Durchbruch als Breakdancer schaffen. Doch der Weg ist steinig.

shz.de von
06. April 2010, 06:03 Uhr

Das Trio stammt aus dem Libanon und muss permanent mit der Angst leben, abgeschoben zu werden. Während sich die beiden Älteren neben ihrer Leidenschaft für Breakdance auf ihre berufliche Zukunft konzentrieren - Hassan macht das Abitur und Lial steckt in der Ausbildung - tut sich Nesthäkchen Maradona in der Schule schwer und ist schon mehrmals suspendiert worden.
Doch der Zusammenhalt in der Familie gibt ihnen Kraft. Die Dokumentation von Agostino Imondi und Dietmar Ratsch ("Richter: Lebenslänglich") über die alltägliche Probleme von Migranten und ihre Angst vor Abschiebung wurde auf der diesjährigen Berlinale mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet.

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