Autobahn E20 auf Fünen : Dänische Polizei hat DNA-Spur zu Steinwürfen von Autobahnbrücken

Die Ermittler gehen von einem Serienverbrecher aus. 2016 traf ein Betonklotz auf der Insel Fünen das Auto einer deutschen Familie. Die Mutter starb.

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22. Dezember 2017, 11:34 Uhr

Kopenhagen | Nach gefährlichen Steinwürfen von Autobahnbrücken auf fahrende Autos hat die dänische Polizei eine neue Spur. An einem der Steinbrocken sei DNA gefunden worden, die mit der aus anderen Kriminalfällen übereinstimme, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau am Freitag. Die Polizei spreche von einem Serienverbrecher.

Immer wieder wurden in den vergangenen Monaten von Autobahnbrücken auf der Insel Fünen Steine auf fahrende Autos geworfen. Zuletzt in der Nacht zu Mittwoch. Der Dänische Rundfunk berichtet, dass es sich um die selbe Brücke handelt, von der im Sommer 2016 eine deutsche Mutter durch den Einschlag eines 30 Kilo schweren Betonklotzes auf das fahrende Auto getötet wurde. Ihr Mann erlitt damals schwerste Verletzungen und überlebte durch ein künstliches Koma.

Eine direkte Verbindung der DNA-Spuren zu diesem Fall hat die Polizei derzeit nicht. Nach Informationen der Zeitung „Fyens Stiftstidende“ stammte der Betonklotz allerdings von einer Baustelle im selben Ort, auf den auch die DNA-Spuren hinweisen.

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