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"Weltstadt" : Christian Klandt zeigt eine aggressive Jugendsubkultur

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Der Frust mehrerer junger Männer entlädt sich in Gewalt - Regisseur Christian Klandt beleuchtet eine aggressive Jugendsubkultur inmitten deutschen Alltags.

shz.de von
erstellt am 03.Nov.2009 | 05:08 Uhr

2004 wurde in der brandenburgischen Heimatstadt von Regisseur Christian Klandt ein Verbrechen verübt, das ihn zu seinem Film "Weltstadt" animierte. Till (Florian Bartholomäi, "Freundschaften und andere Neurosen") und Karsten (Gerdy Zint) haben Null Bock auf Nichts, weder auf eine Ausbildung oder auf anderes. Beide sind latent gewalttätig, ihre Aggressionen warten nur auf einen Anlass zum Ausbruch.
Zu den zwei Frustrierten gesellen sich noch weitere Loser, ihrer aller Frust entlädt sich schließlich in einer grausamen Gewalttat. Der Film über die 24 Stunden vor einem Verbrechen in einer ganz normalen Kleinstadt in Deutschland zeigt den Grad der Verrohung in der heutigen Gesellschaft und beleuchtet eine aggressive Jugendsubkultur inmitten deutschen Alltags.

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