Stärke 6,3 : Chile: Kräftiges Erdbeben erschüttert Norden des Landes

In Arica leben rund 186.000 Menschen.

In Arica leben rund 186.000 Menschen.

Das Epizentrum lag östlich der Hafenstadt Arica in 100 Kilometern Tiefe. Über mögliche Opfer ist bislang nichts bekannt.

shz.de von
10. Oktober 2017, 09:56 Uhr

Santiago de Chile | Ein kräftiges Erdbeben hat den Norden Chiles erschüttert. Es erreichte nach Angaben der Nationalen Erdbebenwarte des südamerikanischen Landes eine Stärke von 6,3. Das Zentrum lag 60 Kilometer östlich der Hafenstadt Arica in knapp 100 Kilometern Tiefe. Informationen über Opfer gab es zunächst nicht.

2014 wurde Arica bereits von einem Erdbeben getroffen. /Archiv
Imago/Xinhua
2014 wurde Arica bereits von einem Erdbeben getroffen. /Archiv

Zwei Landstraßen wurden durch Geröll zeitweilig blockiert. In Arica kam es zu kurzen Stromunterbrechungen, wie der Sender Radio Bío Bío berichtete. Nach Angaben des Katastrophendienstes Onemi bestand kein Tsunami-Risiko. Das Beben ereignete sich um 8.32 Uhr MESZ. In den folgenden Stunden wurden elf Nachbeben verzeichnet.

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