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Anti-Terror-Einsatz : Bundesweite Razzien gegen mutmaßliche IS-Mitglieder

vom

Bundesstaatsanwaltschaft hat weitere mögliche Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat im Visier.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2017 | 13:29 Uhr

Leipzig | Bei einem bundesweiten Anti-Terror-Einsatz wurden mehrere Wohnungen am Mittwochmorgen durchsucht. Darunter waren Häuser in Bayern, Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Der Bundestaatsanwaltschaft verdächtigt zwei Personen der Mitgliedschaft der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), teilte ein Sprecher der Bundesstaatsanwaltschaft mit. Ein Dritter soll mutmaßlich den IS unterstützen.

In Leipzig wurden nach Angaben der Polizei drei Objekte unter die Lupe genommen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung handle es sich dabei um Wohnungen in Volkmarsdorf, Mockau und Connewitz. Erst in der vergangenen Woche hat es in Wachau nahe Leipzig einen Anti-Terror-Einsatz gegeben. Die Bundesanwaltschaft ließ ein mutmaßliches IS-Mitglied festnehmen.

Am Dienstag durchsuchte die Polizei bereits die Wohnungen von einem 30- und einem 23-jährigem Syrer in Berlin und Magdeburg. Beide nahm die Polizei  fest, da sie mutmaßlich Mitglieder islamistischer Terrorgruppen sind. Das teilte die Karlsruher Bundesstaatsanwaltschaft mit. Einer der beiden Männer lebte in einem Berliner Flüchtlingsheim im Stadtteil Köpenick, wie der Heimbetreiber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

Die beiden Männer sollen sich 2012 in Syrien einer Kampfeinheit der Terrorgruppe Al-Nusra-Front angeschlossen haben. Der 30-Jährige soll sich zudem an der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) beteiligt haben.

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