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Auf dem Weg nach Ägypten : Bombendrohung: Condor-Maschine aus Berlin musste notlanden

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Ein Passagierflugzeug, das auf dem Weg nach Ägypten war, musste in Budapest notlanden. Offenbar hat es eine Bombendrohung gegeben.

Nach einer telefonischen Bombendrohung ist ein Flugzeug der Gesellschaft Condor außerplanmäßig in Budapest gelandet. Die Maschine vom Typ Airbus A321 war auf dem Weg von Berlin-Schönefeld in den ägyptischen Urlaubsort Hurghada, wie das Unternehmen am Montag berichtete. Die Drohung sei „unspezifisch“ gewesen. Experten der ungarischen Polizei fanden jedoch nach gründlicher Durchsuchung des Flugzeugs keine Bombe oder andere Explosivstoffe, wie die Polizei in Budapest am Nachmittag mitteilte. 

Erst am Sonntag hatte es einen Zwischenfall in einem Flugzeug gegeben: Ein offenbar verwirrter Mann hatte versucht, die Flugzeugtür zu öffnen. Nach den Anschlägen in Paris am 13. November zeigen sich Reisende und Flugpersonal sensibilisiert.

An Bord der Maschine auf dem Flug mit der Nummer DE490 waren Condor zufolge 133 Passagiere und 7 Crewmitglieder. Sie seien wohlauf und würden versorgt. „Condor schickt ein anderes Flugzeug nach Budapest, um die Kunden sicher an ihren Zielort zu bringen“, teilte das Unternehmen mit. Das Flugzeug sei um 9.22 Uhr in Berlin gestartet und um 11.42 Uhr sicher in Budapest gelandet.

Nach Angaben der ungarischen Webseite airportal.hu entschlossen sich die Piloten im Luftraum über Belgrad zu einer außerplanmäßigen Landung. Zwei Abfangjäger der ungarischen Luftwaffe hätten demnach die Maschine von der serbisch-ungarischen Grenze nach Budapest begleitet.   

Hurghada liegt am Roten Meer und ist eines der beliebtesten Reiseziele deutscher Touristen in Ägypten. Erst Ende Oktober hatte es einen Flugzeugabsturz über Ägypten gegeben. Vermutet wird, dass eine Bombe den Airbus zum Absturz gebracht hat. Später hatte sich die Terrororganisation IS zu dem Anschlag bekannt.

 

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erstellt am 07.Dez.2015 | 16:00 Uhr

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