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Familie : Betreutes Wohnen ist nichts für stark Pflegebedürftige

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Betreutes Wohnen ist für viele Senioren eine attraktive Alternative zum Altersheim. Doch nicht für jeden ist diese Wohnform geeignet. Stark pflegebedürftige Senioren brauchen oft mehr Betreuung. Experten raten zum Probewohnen.

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 11:16 Uhr

Betreutes Wohnen gemeinsam mit Jüngeren oder lieber eine Pflegewohngruppe? Ältere haben viele Möglichkeiten, ihre Wohnsituation zu gestalten. Doch ob das jeweilige Angebot für sie geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: «Zum Beispiel bei betreutem Wohnen: Dafür muss ich noch selbst den Haushalt führen können und darf nicht stark pflegebedürftig sein», erklärt Ursula Kremer-Preiß vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Viele hätten aber die Vorstellung, dass sie beim betreuten Wohnen wie in einem Heim versorgt werden. Ein gemeinschaftliches Wohnprojekt ist dagegen nichts für Leute, die ihr Leben lang als Individualisten unterwegs waren.

Um einen Überblick zu bekommen, welche Wohnformen es vor Ort gibt, informieren sich Senioren am besten bei ihrer Kommune. «Dann würde ich mir gezielt eine Einrichtung aussuchen, einen Nachmittag dort verbringen oder probewohnen», rät Kremer-Preiß.

Hat man sich für eine Wohnform entschieden, sollte der Umzugszeitpunkt nicht zu lange hinausgezögert werden: «Am besten ist es, zum Beginn der Rente umzuziehen.» Dann seien die meisten Senioren noch fit und könnten sich an Veränderungen besser anpassen.

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