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Bei der Schulausrüstung auf Kunststoff verzichten

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Berlin (dpa/tmn) - Viele Kinder machen sich erstmals auf den Weg zur Schule. Bei der Erstausstattung mit Ranzen, Stiften und Heften sollten Eltern auf Langlebigkeit und gesundheitsgefährdende Stoffe achten, rät der BUND.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 01:22 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Viele Kinder machen sich erstmals auf den Weg zur Schule. Bei der Erstausstattung mit Ranzen, Stiften und Heften sollten Eltern auf Langlebigkeit und gesundheitsgefährdende Stoffe achten, rät der BUND.

Bei der Schulausrüstung sollten Eltern möglichst auf Produkte aus Leder, Baumwolle oder Leinen setzen. Ranzen und Taschen aus diesen Materialien seien zum einen in der Herstellung umweltfreundlicher, zum anderen ließen sie sich auch leichter reparieren als Gegenstände aus Kunststoff. Darauf weist der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hin.

Radiergummis aus Kunststoff enthielten außerdem bis zu 70 Prozent Weichmacher, die die Gesundheit schädigen können. Kinder bestücken ihre Federtasche deshalb besser mit Radiergummis aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk.

Die Tragegurte beim Schulranzen dürfen nicht zu lang sein - auch, wenn es cooler aussieht. Bei lang eingestellten Trägern bohre sich die harte Unterkante der Tasche in den Rücken, erläutert der TÜV Rheinland. Sind die Gurte dagegen zu stramm eingestellt, gleichen Schüler die Belastung aus, indem sie sich nach vorne beugen. Der Ranzen sitzt perfekt, wenn er an beiden Schulterblättern anliegt, während die Oberkante mit Schulterhöhe abschließt. Schwere Bücher verstauen Kinder am besten im hinteren Fach. So sitzt der Ranzen fest am Rücken.

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