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Familie : Bei Arztgesprächen in der Klinik brauchen Senioren Unterstützung

vom

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist generell unangenehm. Ältere Menschen sollten daher nicht von ihren Angehörigen im Stich gelassen werden. Das gilt insbesondere bei wichtigen Gesprächen mit dem Arzt.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2013 | 10:16 Uhr

Steht bei Älteren ein Krankenhausaufenthalt an, müssen sie an viele Sachen gleichzeitig denken. Vor allem ist es wichtig, eine vertraute Person zu bestimmen, die Dinge mit Ärzten oder Pflegern regeln kann. «Wer ganz alleine ist, hat es nicht leicht«, sagt Gerlinde Strunk-Richter. Medizinische Fachausdrücke und eine große Gruppe in weißen Kitteln könnten schnell einschüchternd wirken, wenn man im Bett liege. Als Patient traue man sich nicht immer, gleich nachzufragen.

Wichtig ist auch, den Ärzten und Krankenschwestern gegenüber offen zu sein und eigene Schwächen zuzugeben: «Ich sollte Bescheid sagen, welche Hilfsmittel ich brauche, zum Beispiel Hörgerät, Brille oder Einlagen bei Inkontinenz», sagt Strunk-Richter. Je eher das Personal davon weiß, umso besser kann es sich darauf einstellen. Eventuell brauchen Ältere auch jemanden, der sie nachts zur Toilette begleitet. Denn im Krankenhaus steht das Bett anders und die Wege ins Bad sind ungewohnt. Das birgt die Gefahr, dass Senioren stürzen.

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