Mode : Badehose kann mit schädlichen Chemikalien belastet sein

In Badehosen können umwelt- und gesundheitsschädliche Schadstoffe stecken.
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In Badehosen können umwelt- und gesundheitsschädliche Schadstoffe stecken.

Schwimmen tut gut - das Tragen der dazugehörigen Kleidung allerdings nicht immer. Denn in Badetextilien können umwelt- und gesundheitsschädliche Schadstoffe stecken.

shz.de von
28. Oktober 2013, 14:16 Uhr

Badetextilien können mit schädlichen Chemikalien belastet sein. Das geht aus Laboruntersuchungen von fünf Markenartikeln im Auftrag der Umweltschutzorganisation Greenpeace hervor. Demnach war mehr als die Hälfte der Proben mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) belastet. Diese gelten als fortpflanzungsschädlich und störend für das Immun- und Hormonsystem.

Verbraucher haben allerdings keine Chancen, unbelastete Textilien zu erkennen: Es gibt Greenpeace zufolge keine Kennzeichnungspflicht für PFC. Die Hersteller seien gefordert, PFC zum Schutz von Umwelt und Gesundheit aus ihren Produkten zu verbannen, argumentiert Greenpeace. Analysiert wurden zwei Badeanzüge, zwei Badeshorts und eine Herren-Badehose von vier bekannten Herstellern.

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