quiksilver : Auf dem Meer verschollen: Suche nach Pierre Agnes ausgesetzt

Quicksilver

Agnes Boot war am Dienstag an den Strand im Südwesten Frankreichs gespült worden.

Der Chef der Modemarke „Quiksilver“ war am Dienstag mit seinem Boot rausgefahren und nicht zurückgekehrt.

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01. Februar 2018, 11:41 Uhr

Soorts-Hossegor | Rettungskräfte haben die Suche nach dem verschollenen Chef der Modemarke „Quiksilver“, Pierre Agnes, auf dem Atlantik ausgesetzt. Das teilte die französische Meerespräfektur am Mittwochnachmittag mit, ohne zu erläutern, ob die Suche auf dem Meer wieder aufgenommen werden könnte. Nach einem Angelausflug war Agnes' Boot am Dienstag an den Strand von Hossegor im Südwesten Frankreichs gespült worden.

Zwei Schnellboote der Seenotrettung und eins der Gendarmerie sowie ein Jet-Ski suchten am Mittwoch nach dem 54-Jährigen, auch Helikopter waren im Einsatz. Zudem liefen Patrouillen den Strand ab.

Agnes hatte um 7.30 Uhr am Dienstagmorgen auf seinem Elf-Meter-Boot Mascaret III abgelegt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Später funkte er, dass er wegen Nebels später als geplant zurückkehre, wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete. Um 9.17 Uhr wurde das Boot ohne Agnes am Strand gefunden. Schon den Dienstag über hatten Rettungskräfte aus Frankreich und Spanien ohne Erfolg nach ihm gesucht.

Agnes ist Chef der Mutterfirma Boardriders, der die auf Surfer-, Skater- und Snowboard-Mode spezialisierten Marken „Quiksilver“ und „Roxy“ sowie die Schuhmarke „DC Shoes“ gehören.

Anfang Januar war bekanntgeworden, dass Boardriders den australischen Konkurrenten „Billabong“ übernehmen will. Das US-Unternehmen teilte mit, man sei „tief bestürzt“ über die Nachrichten zum eigenen Firmenchef und unterstütze die lokalen Behörden, ebenso wie Agnes' Familie.

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