75 Jahre nach der Besatzung Warum die Dänen die Deutschen wieder lieb haben

Von dpa, shz.de | 07.04.2015, 14:42 Uhr

Jahrzehntelang beherrschten Kriegsbilder die dänischen Gedanken an ihre Nachbarn im Süden. Doch damit ist Schluss.

9. April 1940: Vor 75 Jahren besetzten die Nazis Dänemark. Die Erfahrungen aus der Kriegszeit prägen das Deutschland-Bild der Dänen über Jahrzehnte. Eine Umfrage zeigt: Heute sind wir im Nachbarland wieder beliebt. Fast 70 Prozent der Menschen hätten eine positive Meinung von der deutschen Bevölkerung, ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur Ritzau am Dienstag.

Der 9. April 1940 ist für viele Dänen ein besonders negativ behaftetes Datum. Der deutsche Überfall auf Dänemark und Norwegen am 9. April 1940 und die anschließende fünfjährige Besatzungsherrschaft markierten tiefe Einschnitte in die deutsch-dänische Geschichte.

Doch 2015 geben knapp 29 Prozent der Befragten an, dass sich ihre Sicht auf Deutschland mit der Zeit zum Guten gewandelt habe. Unter den Älteren über 70 Jahre haben danach sogar fast 40 Prozent eine bessere Meinung vom Nachbarland und seinen Menschen als früher. Das hat auch Dänemarks Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt beobachtet und spicht mit uns darüber im Interview:

Maut, Fehmarnbelt, deutsch-dänisches Verhältnis

Dänemarks Regierungschefin Thorning-Schmidt: „Die Berührungsangst ist weg“

Meinung – Interview: Stephan Richter, Frank Jung, Anne Kleemeyer Kiil
Wie lässt sich das Verschwinden der Vorbehalte politisch nutzen? Indem wir unsere gegenseitigen Potenziale noch besser ausschöpfen. Deshalb freue ich mich sehr, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel am 28. April zu einem offiziellen Besuch nach Dänemark kommt.

Was ist für Sie das wichtigste Thema beim Besuch der Kanzlerin? Wir haben nicht das eine wichtige Thema, sondern eine ganze Reihe davon. Von der Sicherheitslage in Europa über die wirtschaftliche Lage in der EU bis hin zu bilateralen dänisch-deutschen Angelegenheiten. Dabei werde ich selbstverständlich auch die Fehmarnbelt-Querung ansprechen und Angela Merkel deutlich machen, wie begeistert wir von dem Projekt sind.

Werden Sie Deutschland drängen, schneller die Hausaufgaben bei diesem Projekt zu erledigen? Die Hinterlandanbindung in Ostholstein wird sich ja nun mindestens bis 2024 verzögern. Ich möchte das nicht dramatisieren. Es handelt sich um einen sehr freundschaftlichen Besuch, wo wir über die Themen beraten, die aktuell sind. Wenn wir uns gegenseitig besuchen, dient das auch dazu, unsere Freundschaft zu unterstreichen und all das, was die zwei Länder miteinander teilen. In meiner Zusammenarbeit mit der Kanzlerin in den letzten Jahren habe ich erlebt, dass wir stark darin übereinstimmen, wie sich Europa weiterentwickeln soll – von der Klimapolitik über eine Energieunion bis hin zur Wirtschaftspolitik.

Verliert man in Dänemark nicht die Lust an der Fehmarnbelt-Querung, da Deutschland so wenig Engagement für die Hinterlandanbindung an den Tag legt? Nein! Wir meinen nach wie vor, dass die Querung für Deutschland und Dänemark nützlich ist.

Kann die Fehmarnbelt-Achse der Zusammenarbeit neuen Schub geben? Da bin ich sicher. In Dänemark glauben wir an Brücken. Bei uns hat noch nie jemand eine Brücke bereut, ebensowenig wie bei uns jemals jemand mehr Handel mit anderen Ländern bereut hat.

Deutschland führt eine Pkw-Maut auch für Ausländer ein – ein neues Hindernis gerade für den Alltag in der deutsch-dänischen Grenzregion? Das glaube ich nicht. Wir verlassen uns darauf, dass wir mit Hilfe der EU-Gesetzgebung auf diesem Gebiet eine gute Lösung finden.

Sie sind gegenüber der deutschen Pkw-Maut nicht so kritisch eingestellt wie die Mehrheit Ihrer eigenen Bevölkerung? Ich vertraue darauf, dass wir eine gute Lösung finden und dass alle die geltenden EU-Regeln einhalten.

Liegt es nicht nahe, dass Dänemark sich der Klage gegen die Maut anschließt, die die Niederlande und Österreich angekündigt haben? Das möchte ich nicht vertiefen.

Zurück zu den Minderheiten. Besteht heute überhaupt noch ein Bedarf, die Minderheiten zu beschützen? Ja, den gibt es. Den Minderheiten gebührt ein großer Teil der Ehre für die guten Beziehungen zwischen Dänemark und Deutschland, denn sie haben sich über viele Jahre als Brückenbauer zwischen beiden Ländern eingesetzt. Wenn ich bei der dänischen Minderheit südlich der Grenze zu Besuch war, habe ich mich immer über ihre enorme Liebe zu Deutschland gefreut, denn die haben sie. Trotzdem sind sie dänisch gesinnt. Es ist wunderschön, dass sie ihre Herzen in zwei Ländern haben. Die Minderheiten geben an uns andere weiter, dass man durchaus Gefühle für zwei Nationen entwickeln kann.

Das deutsch-dänische Beispiel ist eine Erfolgsgeschichte. Aber global ist es mehr denn je eine Herausforderung, Minderheiten zu schützen. Was können die UN oder die EU der erschreckenden Entwicklung entgegensetzen? Das ist eine sehr große Frage. Ich weiß, dass es die Leute ermüdet, von unserem Beispiel in Dänemark und Deutschland zu hören. Und mir ist klar, dass unsere Erfahrung nicht unbedingt in der Ukraine gebraucht werden kann oder anderenorts, wo es neue Krisen um Grenzen und Minderheiten gibt. Aber was doch zur Inspiration dienen kann, ist: Es muss nicht 100 Jahre dauern, Feindschaft zu überwinden. Wenn Politiker beschließen, etwas zu tun, kann dies eine Veränderung im Alltag der Menschen bringen. Ein Teil der Gesellschaft auf beiden Seiten einer Grenze zu sein statt jemanden auszuschließen – dieser Leitgedanke kann auch anderswo weiterhelfen.

Apropos Ukraine: Welchen Eindruck hat die Drohung des russischen Botschafters in Dänemark auf Sie gemacht, die dänische Marine könnte zum Ziel russischer Atomraketen werden, wenn es sich an einem Raketenabwehrschirm der Nato beteiligt? Ich habe mich entschieden, davon nicht so sehr viel Notiz zu nehmen. Wir haben uns im Außenministerium damit beschäftigt, und ich denke, wir belassen es dabei.

Sie sprachen von Ihrer großen Übereinstimmung mit Angela Merkel über zentrale Felder der künftigen EU-Kooperation. Gibt es überhaupt eine Perspektive für eine engere europäische Zusammenarbeit angesichts des steigenden Wählerzuspruchs für nationalistische Parteien – gerade auch in Ihrem Land mit der Dänischen Volkspartei? Die europäische Kooperation ist unverzichtbar. Und mehr als 60 Prozent der Wähler haben ja Parteien ins Europa-Parlament geschickt, die daran glauben.

Dennoch steigt die Skepsis in großen Teilen der Bevölkerung. Das besorgt Sie nicht? Diese Skepsis hat es immer gegeben. Es müssen ja nicht alle in allen Details einig sein. Aber einen starken gemeinsamen Markt und Freizügigkeit – das halten doch die allermeisten für eine gute Idee.

Sie klingen so begeistert von der europäischen Integration, als ob Sie sogar daran glauben, dass die Dänen eines Tages doch mit dem Euro bezahlen. Ich habe den Euro immer positiv gesehen und tue es noch. Aber eine Volksabstimmung darüber ist derzeit nicht aktuell.
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Unbeliebt sind die Deutschen laut der Ritzau-Umfrage nur noch bei knapp drei Prozent der Dänen. Das sei Zeichen eines „grundlegenden Wandels von Deutschland-Phobie zu Deutschland-Euphorie“, sagte die Prorektorin der Universität Kopenhagen, Lykke Friis, Ritzau.

Was sind die Gründe?

Der Fußball

Den Blick auf die Deutschen hat der Sieg der dänischen Fußball-Nationalmannschaft über die deutsche bei der EM 1992 und besonders die Fußball-WM in Deutschland 2006 verändert. „Die WM hat gezeigt, dass die Deutschen entspannen können“, sagte der Historiker Karl Christian Lammers Ritzau. Das Bild des Landes als arrogante militärische Besetzernation sei endgültig Vergangenheit.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sei für ihre Landsleute in Zeiten der Euro-Krise und des Ukraine-Konflikts eine Garantie für Stabilität, meinte die frühere Energieministerin Friis, die aus einer dänisch-deutschen Familie kommt. „Während es früher die Furcht gab, dass Deutschland zu dominant wird, schauen wir heute in der Hoffnung zu Merkel, dass sie etwas tun kann. Sie ist die Übermutti geworden.“

Berlin

„Deutschland ist in den Augen der Dänen entdramatisiert worden“, sagte Friis. „Stattdessen ist es hip und faszinierend.“ Früher seien Dänen nicht auf die Idee gekommen, nach Deutschland zu reisen. „Heute kann man in Berlin nicht auf die Straße gehen, ohne einen Dänen zu treffen.“

Der Mauerfall

Der Blick auf die Deutschen wurde auch durch den Mauerfall verändert. Die Emotionen erreichten die Dänen über die Fernsehbildschirme. Die schier unendliche Freude über die deutsche Einheit ließ die Kriegsvergangenheit in den Hintergrund rücken.

Das deutsche Bier

 

Nicht durch die Umfrage bestätigt, aber im Alltag erlebt: Die Dänen lieben deutsches Bier und somit auch uns.

Superlative aus DK

Königreich Dänemark: Wo unser Nachbar Spitze ist

Meinung – Götz Bonsen
1. Emanzipation und Kinderfreundlichkeit

Dänemark hat in Europa die höchste Erwerbsquote von Frauen – eine Folge der Gleichstellungspolitik, für die bereits Mitte der 1960er Jahre Strukturen geschaffen wurden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist konkurrenzlos und der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Neun von zehn Dänen stufen ihre Heimat nach einer Studie der Stiftung für Zukunftsfragen als kinderfreundlich ein. Dänemark ist Vorreiter bei der außerhäuslichen Kinderbetreuung. Vor allem auf Tagesmütter wird besonderes Gewicht gelegt. Drei von vier Kindern unter drei Jahren werden betreut, so die aktuelle EU-Statistik. Im klassischen Kindergartenalter von drei bis sechs Jahren werden sogar über 90 Prozent in Tageseinrichtungen betreut.



2. Weltweit höchste private Verschuldung

Die schwache Konjunktur seit dem Immobiliencrash 2008 hat ihre Spuren hinterlassen: Die dänischen Familien schultern die weltweit höchsten privaten Schulden. Mit durchschnittlich 312 Prozent ihres verfügbaren Einkommens stehen die Haushalte in der Kreide. Dem bedrohlich wirkenden Schuldenberg stehen allerdings das nach Luxemburg zweitgrößte Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in der EU und hohe Kapital-und Pensionsniveaus gegenüber. Und die beliebte Verschuldung hat noch einen weiteren Grund: Kreditzinsen lassen sich hervorragend von den Steuern absetzten.



3. Unbestechlich: Dänemark alternierender Spitzenreiter bei Korruption

Kaum was faul im Staate Dänemark: Transparency International sieht den Staat der vielen Inseln bei der Korruption seit Jahren an der Weltspitze – im positiven Sinne. Der Corruption Perceptions Index (CPI) listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Die jährlich neu erfasste Statistik basiert auf Studien und Einschätzungen renommierter unabhängiger Institute. 2017 belegte Dänemark hinter Neuseeland Rang zwei, ein Jahr vorher war es der erste Rang. Die nördlichen Nachbarn Finnland (4.), Norwegen (5.), Schweden (6.) und Norwegen (5.) belegen ebenfalls Spitzenplätze. Deutschland landet beim Korruptions-Index 2017 auf Platz 12 von 175 untersuchten Ländern.



4. Windkraftparadies Dänemark

Dänemark plant bis 2050 100 Prozent seines Energiebedarfs mit erneuerbaren Trägern zu gewinnen. Umgeben von Wasser und 7300 Kilometer Küste bieten sich herausragende Windstandorte für die Energiegewinnung. Das Königreich setzt deshalb auch auf den Windausbau im Meer mit riesigen Offshore-Parks. Aber auch an Land werden die Bauvorhaben forciert. Die Kommunen verdienen mit. Nach Angaben der Dänischen Energieagentur lieferten regenerative Energien 2012 schon 43,1 % der Elektrizität für Privathaushalte. Die über 5000 Windräder speisten im Dezember desselben Jahres mehr als die Hälfte der verbrauchten elektrischen Energie ein. Bis 2050 sollen 100 Prozent des Bedarfs aus erneuerbaren Energien stammen. Die dänische Windbranche setzt auf Export.



4. Nirgendwo ist Strom teurer

Die Investitionen in Windenergie und die hochgesteckten Klimaziele haben ihren Preis: Nur in Dänemark ist Strom mit fast 30 Cent pro Kilowattstunde noch teurer als in Deuschland. Die enorme Steuerlast trägt einen guten Teil dazu bei, dass dänische Stromkunden so viel zahlen müssen. Die Staatslasten am Strompreis betragen etwa 55 Prozent. Anders als in Deutschland blieben die Preise in den letzten Jahren allerdings stabil.



5. Größter Müllverursacher

Das Land zwischen Nord- und Ostsee gilt als sauber und gepflegt, doch nirgendwo in Europa wird so viel Müll produziert wie in Dänemark. Trotz der breit akzeptierten grünen Agenda und der Bemühungen um Vermeidung fielen 2012 668 Kilo Siedlungabfall pro Person an.



6. Dänische Kinder sprechen später

Alle Dänen sprechen fließend Englisch und viele sogar Deutsch – so hört man oft. Doch mit der eigenen Sprache ist es so eine Sache: Erstens verstehen sich die Dänen aufgrund ihrer markanten Sprachvarianten untereinander mitunter kaum. Und zweitens brauchen dänische Kinder länger, bis sie ihre Sprache beherrschen. Bei einer Studie der Syddansk Universitet stellte sich heraus, dass eineinhalbjährige dänische Kinder im Durchschnitt nur etwa 40 Wörter verstehen, Kinder aus anderen Ländern (unter anderem Schweden) verstanden doppelt so viele. Der Grund für das Ungleichgewicht – so die Erkenntnis – sind die enorm vielen Vokale (22) und Halbvokale in der dänischen Sprache, die den Kindern das dekodieren erschweren.



7. Teuerstes EU-Land mit den höchsten Steuern



Die höchste Fiskalquote in der OECD hat Dänemark mit 48 Prozent – und damit die höchste Steuerlast. Die 25 Prozent Mehrwertsteuer fallen auch beim Lebensmittelkauf zu Buche. Eine Studie der Europäischen Statistischen Agentur (Eurostat) ergab, dass Dänemark 2013 das teuerste Land unter den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union ist. Die Preise liegen dort um 40 Prozent höher als das Durchschnittsniveau der EU – und das liegt nicht am Alkohol. Vor allem auch die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke schlagen zu Buche. Fleisch und Backwaren sind nirgendwo in Europa teurer. Bei alkoholischen Getränken liegt Irland vorn.



8. Alkolkonsum unter Jugendlichen

73 Prozent der 15- bis 16-Jährigen sind pro Monat mindestens einmal betrunken – damit ist unser nördlicher Nachbar in puncto Alkoholmissbrauch hinter Tschechien Europameister. Wenn es um reinen Alkohol geht, liegen die Dänen mit 97 Millilitern sogar an der Spitze – ebenso bei den alkoholbedingten Abstürzen.



9. Im Land der Weihnachtsbäume

Weiche Nadeln, sattes Grün und edle Symmetrie: Die Nordmänner versorgen die Welt mit Nordmann-Tannen. Mit etwa neun Millionen verkauften Bäumen ist Dänemark der größte Exporteur der begehrten Weihnachtsbäume.



10. Dänemark ist Internet-Weltmeister

Die hervorragend ausgebauten Netze zeigen Wirkung: Keine Nation nutzt Internet und Handys auf der Welt stärker und selbstverständlicher als die Bürger Dänemarks. Das ergab eine Studie der Internationalen Fernmeldeunion (ITU). 2014 verdrängte Dänemark Südkorea vom ersten Platz. Das „alte Europa“ mit Deutschland auf Platz 17 und Frankreich auf Platz 18 hinkt weit hinterher.



11. Drakonische Strafen für Alkoholfahrer

„Spritbilister“ nennt man auf Dänisch Autofahrer, die unter Alkoholeinfluss fahren. So niedlich das Wort auch klingen mag: Bei Vergehen dieser Art machen die dänischen Polizisten kurzen Prozess. Bei mehr als 0,5 Promille im Blut muss ein Autofahrer seinen ganzen Monatslohn pfänden. Bei hohen Promillewerten werden die Maßnahmen drastisch: Zusätzlich zum Führerscheinentzug für drei Jahre wird das Auto des Alkoholfahrers ab 2,0 Promille (bei Wiederholungstätern schon bei 1,2 Promille) konfisziert und zugunsten der Staatskasse versteigert.



12. Weltweit höchster Käsekonsum



Der Durchschnitts-Chinese isst 100 Gramm Käse pro Jahr, der Dänische Otto-Normalverbraucher vertilgt in der selben Zeit 28,1 Kilogramm des Molkereiproduktes. Das geht aus dem aktuellen Report (2017) der International Diary Foundation hervor. Damit ist das Havarti-Königreich Dänemark vor Island der größte Pro-Kopf-Käsekonsument der Welt. Frankreich rangiert auf Platz 4, Deutschland auf Platz 6 vor den großen Käse Nationen Schweiz und den Niederlanden.



13. Das Glück ist den Dänen hold



Nirgendwo sind die Menschen so glücklich wie in Dänemark: Seit Jahren bescheinigen diverse Glücksstudien den Dänen den Platz an der Sonne – vielleicht liegt es an der steten Nähe zum Meer. Deutschland bekam 2013 im World Happiness Report der UN nur den 26. Platz der 160 ausgewerteten Länder. Die Columbia Universität in New York verbindet für den Glückindex der UN Daten von Sozialsystemen, Lebenserwartung und den Arbeitsmarkt mit Befragungen über die Selbstwahrnehmung der Menschen. Die geistige Gesundheit ist den Forschungen zufolge der bedeutendste Faktor für das wahrgenommene Glück. Mit Norwegen, Schweden und Finnland sind drei weitere nordeuropäische Länder unter den Top Ten mit den glücklichsten Bewohnern.
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