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Technik : Anonym surfen mit dem Firefox-Browser und Tor

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Beim Surfen im Internet hinterlässt jeder Spuren, die zurückverfolgt werden können. Profis wissen, wie man sich tarnt. Doch auch Laien können für mehr Anonymität sorgen, wenn sie den Browser Firefox in Verbindung mit dem Netzwerk Tor benutzen.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 12:16 Uhr

Anonym surft nur, wer seine IP-Adresse verbirgt. Das funktioniert etwa über das Anonymisierungs-Netzwerk Tor. Das Projekt bietet unter dem Namen Tor Browser Bundle auch eine Firefox-Version an, die für die Nutzung im Tor-Netzwerk voreingestellt ist und auch von Laien sofort benutzt werden kann. Wer flexibel sein möchte, kopiert sich das Tor Browser Bundle auf einen USB-Speicherstick, am besten in allen drei Versionen für Windows, Mac OS X und Linux. So kann man immer und überall an jedem Rechner anonym surfen und hinterlässt dort keine Datenspuren.

Nutzer sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass Tor nicht die Inhalte an sich, sondern nur die IP-Adresse verschleiert. Man ist also nicht zurückverfolgbar, aber durchaus abhörbar. Deshalb sollte man trotz Tor-Nutzung nicht einfach - beispielsweise bei Suchmaschinen - seinen Namen eingeben oder sich auf Seiten anmelden, und damit seine Identität preisgeben. Die einzige Ausnahme sind https-Verbindungen, die eine durchgehende Transportverschlüsselung garantieren.

Download des Tor Browser Bundles und Erklärungsvideos

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