Nach Tod von Annie Bøgild : „Annies Kiosk“: Fortsetzung ist überhaupt nicht ausgeschlossen

Der Bekanntheitsgrad von „Annies Kiosk“ reicht in alle Welt.

Der Bekanntheitsgrad von Annies Kiosk reicht in alle Welt.

Die Kommune Apenrade weist die Behauptungen zurück, sich auf ein Ende des Imbisses in Süderhaff festgelegt zu haben.

shz.de von
28. Oktober 2016, 13:33 Uhr

Süderhaff | Beidseits der Grenze gab es unzählige Kommentare und Kondolenzbekundungen zum Tode der legendären Imbissbetreiberin Annie Bøgild. Und Anhänger des bekannten Hotdog-Standes „Annies Kiosk“ in Süderhaff machen sich Sorgen, dass die Bude durch den Tod der langjährigen Pächterin nicht weiterbetrieben wird.

Gerüchte gingen umher, dass die Kommune Apenrade als Grundeigentümer an einer erneuten Pacht nicht interessiert sei und den Laden am liebsten aufgelöst sieht. Es hat sich eigens eine Facebook-Fangruppe gebildet, die sich für ein Fortbestehen des Imbisses starkmacht.

Die Kommune Apenrade weist die Vermutung zurück, dass es Überlegungen, geschweige denn Beschlüsse gibt, den Imbiss nicht weiterbetreiben zu lassen. Verwaltungschef Stig W. Isaksen meldet auf Anfrage zurück, dass man noch nicht Stellung dazu bezogen hat, was mit dem Kiosk geschehen soll. Auch Bent Sørensen (V), Vorsitzender des Technisches Ausschusses, verneint, dass politisch festgelegt ist, die Pacht einzustellen.

Anni Bøgild vor ihrer Goldgrube. /Archiv
DN
Anni Bøgild vor ihrer Goldgrube. /Archiv
 

Nur einen Steinwurf von Annies Kiosk entfernt auf dem Grundstück des ehemaligen Strandhotels eröffnete vor zwei Jahren der Imbissbetrieb „Fjordens Perle“. „Ich kenne die Modalitäten der Pacht von ,Annies Kiosk' nicht, so aus dem Stegreif spricht für mich aber nichts dagegen, dass am jetzigen Standort in Süderhaff ein Imbiss weiterbetrieben wird. Es wertet das Ausflugsziel hier an der Förde auf“, so Sørensen nach Bekanntwerden des Todes von Annie Bøgild.

Immer wieder wird der Hotdog-Stand von einer Vielzahl von Motorradfahrern aufgesucht, was mitunter zu chaotischen Situationen führt. Imbissfreunde befürchten, dass die Kommune vor allem wegen dieser Vorfälle an einer Schließung der Bude interessiert ist. Auch dem widerspricht Bent Sørensen. „Wir haben verkehrstechnisch ja auf dieses Problem reagiert und es in meinen Augen gut in den Griff bekommen“, so der Ausschussvorsitzende.

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