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Telekommunikation : Android bis Windows: Welcher Smartphone-Typ bin ich?

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Viele Apps, einfache Bedienung, viel Sicherheit und das alles für wenig Geld: Ein Smartphone-Betriebssystem, das alle diese Tugenden vereint, gibt es nicht. Verbraucher müssen sich daher vor dem Handykauf entscheiden, was ihnen wichtig ist.

Wer sich heute ein neues Smartphone kauft, muss sich nicht nur für ein Modell, sondern auch für ein Betriebssystem entscheiden. Die Platzhirsche in Deutschland sind Android und iOS. Mit Windows Phone 8 und Blackberry 10 gibt es mindestens noch zwei Alternativen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. «Da muss jeder für sich selbst die Vor- und Nachteile abwägen», erklärt Markus Weidner vom Telekommunikationsportal «Teltarif.de».

Für Bastler: Android - Das mobile Betriebssystem von Google ist hierzulande inzwischen mit weitem Vorsprung Marktführer. «Das ist fast wie bei Windows auf dem PC», sagt Weidner. Ein Grund sind die Kosten: Ordentliche Android-Smartphones gibt es schon für um die 100 Euro, Apps und Spiele sind oft günstiger als bei der Konkurrenz. Das System ist sehr offen und lässt sich mit Launchern und Widgets individuell anpassen. «Für Bastler ist das auf jeden Fall toll», sagt Weidner. Allerdings bringe die Offenheit auch Risiken mit sich: «Bei Android gibt es immer mal wieder Viren und Sicherheitslücken.» Andere Systeme seien davon nicht betroffen.

Für Anspruchsvolle: iOS - Apples Software für iPhone und iPad kombiniert das breite Angebot an Apps von Android mit mehr Stabilität und Sicherheit. «Wer das Handy einfach nur aus der Tasche holen und benutzen will, fährt damit vermutlich besser», sagt Weidner. Die etwas in die Jahre gekommene Benutzerführung von iOS wird demnächst mit dem Update auf iOS 7 gründlich überarbeitet. Neu ist zum Beispiel das sogenannte Kontrollcenter, mit dem sich Bluetooth und WLAN schneller als bisher ein- und ausschalten lassen. Allerdings ist der Einstieg in die iOS-Welt auch sehr teuer, schließlich läuft das System ausschließlich auf iPhone und iPad.

Für Individualisten: Windows Phone - Wer auf seinem PC schon mit Windows 8 arbeitet, erkennt die bunten Kacheln von Windows Phone 8 sofort wieder. Dahinter verberge sich ein sehr solides und stabiles Betriebssystem, sagt Weidner. Ähnlich wie bei Android gibt es auch unter den Windows-Phone-Modellen inzwischen viele günstige Geräte. «Und die sind dann oft besser als ähnlich teure Android-Smartphones», sagt Weidner. Das Angebot an Apps ist allerdings deutlich geringer als bei Google und Apple. Viele gängige Apps und Spiele gibt es inzwischen aber auch für Windows.

Für Berufstätige: Blackberry - Wer viel schreibt, schwört oft noch immer auf die Smartphones von Blackberry und das dazugehörige Betriebssystem Blackberry 10. Grund dafür ist aber nicht so sehr die Software, sondern die physische Tastatur, die auch bei aktuellen Modellen wie dem Q10 noch zu finden ist. Markus Weidner hat an der Software aber nur wenig auszusetzen - mit einer gewichtigen Ausnahme: «Das ist eigentlich ein gutes Betriebssystem, es gibt aber viel zu wenig Apps dafür.» Im Vergleich zu Windows Phone ist das Software-Angebot für Blackberry 10 noch einmal deutlich kleiner.

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erstellt am 03.Sep.2013 | 15:16 Uhr

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