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Nationalmuseum in Kopenhagen : Amateur-Archäologen finden Dänemarks größten Wikinger-Goldschatz

vom

Drei Dänen sind mit einem Metalldetektor auf einem Feld unterwegs. Die Amateur-Archäologen finden einen Schatz der Wikinger-Elite.

shz.de von
erstellt am 16.Jun.2016 | 13:42 Uhr

Vejen | Amateur-Archäologen haben Dänemarks bislang größten bekannten Goldschatz aus der Wikingerzeit gefunden. In der vergangenen Woche seien die drei Dänen - ein Pärchen und ihr Bekannter - mit ihren Metalldetektoren auf einem Feld in der Gemeinde Vejen in Jütland auf sieben Armringe gestoßen.

Die Fundstücke aus der Zeit um 900 nach Christus - sechs Goldringe und ein Silberring - wiegen zusammen ein Kilo, berichtete das Museum. Sie gehörten vermutlich der absoluten Wikinger-Elite. Eine Goldkette, die bereits 1911 auf demselben Feld entdeckt worden war, gehöre wahrscheinlich auch zu dem Schatz, hieß es.

Wikingerzeit im skandinavischen Raum

Die Wikingerzeit im skandinavischen Raum wird von Forschern unterschiedlich bestimmt. Als frühester Anfangszeitpunkt wird der Kriegszug des Dänen Chlochilaicus zwischen 516 und 522 n. Chr. genannt. In der Regel wird aber erst der Überfall auf Lindisfarne 793 als Beginn der Wikingerzeit gesehen. Das Ende wird traditionell auf 1066 datiert (gleichzeitig Ende des Frühmittelalters in England). Die heute gängige Datierung lautet 800–1050 n. Chr.

 

Den genauen Fundort wollte das Nationalmuseum in Kopenhagen am Donnerstag nicht verraten, um den Schatz in Ruhe untersuchen zu können.

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