Clarkson, Hammond und May bei Amazon : Altes „Top Gear“-Team: Name für neue Autoshow steht fest

Das ehemalige Top-Gear-Team: Richard Hammond, Jeremy Clarkson und James May.
Das ehemalige Top-Gear-Team um (v.l.) Richard Hammond, Jeremy Clarkson und James May testet wieder zusammen Autos.

Für Hammond und Co geht es dieses Mal um die ganze Welt - es gibt verschiedene Drehorte. Und ein größeres Budget als bei der BBC.

shz.de von
18. Mai 2016, 15:13 Uhr

Das ehemalige Top-Gear-Team um Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May kommt zurück - mit einer neuen Autoshow. „The Grand Tour“ heißt das neue Format, das nicht mehr wie der BBC-Vorgänger im linearen Fernsehen gezeigt werden soll, sondern bei Amazon Prime. Das gab laut einem Bericht von Autobild Jay Marine, der stellvertretende Chef bei Amazon Video, bekannt. Anders als noch bei Top Gear soll die Show nicht mehr nur an einem Ort gebunden sein, sondern um die Welt gehen. Dafür hat das Team reichlich Geld zur Verfügung.

Top Gear wurde bis 2015 von Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May moderiert. Nachdem sich der Sender BBC und Moderator Clarkson überworfen hatten, wechselte das Team um Clarkson den Arbeitgeber und unterschrieb einen neuen Vertrag mit Amazon.

Die Dreharbeiten für „The Grand Tour“ sind bereits gestartet. Los ging es laut Autobild in Marrakesch – am Set der Kultserie „Game of Thrones“. Dort sollen Clarkson und seine Kollegen May und Hammond einen Mazda MX-5 und den britischen Kleinwagen Zenos E10 getestet haben. Und sie hatten wohl ordentlich Spaß dabei. Er habe sich vor Lachen möglicherweise einen Milzriss zugezogen, twitterte Clarkson.

Für „The Grand Tour“ sollen 36 Folgen geplant sein. Angeblich kann Clarksons Team dafür auf 250 Millionen Euro zurückgreifen, berichtet die Autobild. So könnten etwa sechs Millionen Euro pro Folge verwendet werden. Bei der BBC war das Budget deutlich kleiner: 1,4 Millionen Euro seien es pro Folge gewesen.

Gedreht wurde für die neue Show auch schon in der britischen Grafschaft Essex. Mit einem SL Bigfoot, einem Unimog auf überdimensionalen Reifen. Viel Leistung verspricht ein weiteres Foto, das von den Machern getwittert wurde. Darauf zu sehen die drei Moderatoren mit einem Ferrari, einem McLaren P1 und einem Porsche 918.

Dass das ehemalige Top-Gear-Team einen Vertrag mit Amazon unterschrieben hatte, wurde bereits im vergangen Jahr publik. Zuvor hatte die BBC den auslaufenden Vertrag mit Jeremy Clarkson nicht verlängert. Der Moderator soll wegen anstößiger Bemerkungen und rüppelhaften Verhaltens angeeckt haben, hatte es von der BBC geheißen.

Der „Friends“-Schauspieler Matt LeBlanc (48) wird an der Seite von Chris Evans (49) die Neuauflage der britischen Kult-Autoshow „Top Gear“ moderieren. Start ist am 29. Mai.

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