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Kino-Premiere in Flensburg : Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika

vom

Filmpremiere in Flensburg: Samstag kommen die Stars des Films über das Leben Albert Schweitzers in die Fördestadt. Im UCI Kino feiert der Film Premiere.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2009 | 07:56 Uhr

Der rote Teppich wird erneut ausgerollt vor der UCI-Kinowelt in Flensburg. "Albert Schweitzer - Ein Leben für Afrika" feiert dort am 19. Dezember ab 15 Uhr Premiere. Wie bereits vergangenes Jahr beim Film "Tage des Zorns" wird auch diese Premiere vom Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (sh:z) präsentiert. shz.de begleitet die Premiere in Videos mit Stimmen vom roten Teppich und Besucherstimmen nach der Filmvorführung. Dazu gibt es Bildergalerien und Infos zum Film und zu den Schauspielern.
Vor der Premiere stimmt das German Pops Ensemble die Besucher auf die afrikanische Kultur und deren Musik ein - dirigiert von Bernd Ruf. Der Professor an der Musikhochschule Lübeck dirigierte auch den Soundtrack für "Albert Schweitzer - Ein Leben in Afrika". In Flensburg präsentieren er und das Orchester afrikanische Musik von Kameruns Volkssänger Francis Bebey. Als Solist wird dessen Sohn Patrick Bebey auftreten. Die Musik ist stark inspiriert durch die Klänge der Pygmäenvölker, was vor allem durch die sogenannte Pygmäenflöte, die Ndewhoo deutlich wird.
Ein Film über das Lebenswerk Albert Schweitzers
1949 - Albert Schweitzer ist dank seiner Philosophie, der "Ehrfurcht vor dem Leben", die er in seinem Urwald-Hospital im afrikanischen Lambarene verwirklicht, einer der am meisten bewunderten Menschen der Welt. Als er zusammen mit seiner Frau Helene die Vereinigten Staaten besucht um mit Konzerten und Vorträgen Spenden für Lambarene zu sammeln, schlägt ihnen anfangs eine Welle der Sympathie und großzügigen Unterstützung entgegen.
Doch im Amerika des Kalten Krieges und der McCarthy-Ära tauchen zunehmend Feindseligkeiten gegen Albert Schweitzer auf. Er ist mit Albert Einstein befreundet, der ihn bittet, ihn in seinem Kampf gegen die Atomgefahr zu unterstützen. Für den US-Geheimdienst wäre dies ein Angriff auf die Politik der westlichen Welt. Deshalb soll eine gezielt lancierte Verleumdungskampagne das Lebenswerk von Albert Schweitzer in Misskredit bringen.
Soll er sein Lebenswerk oder die Welt retten?
Schweitzer muss umgehend nach Afrika zurückkehren: Seinem Krankenhaus droht urplötzlich die Schließung durch die so genannte Übergangsregierung dort und Sabotageakte gefährden die Versorgung der Kranken. Unterstützt von seinen Ärzten und getragen von der Liebe seiner Patienten nimmt Schweitzer den Kampf zur Rettung von Lambarene auf. Doch während der Druck auf seine Person wächst, wird Schweitzer zunehmend klar, dass er Einstein und alle anderen Wissenschaftler, die sich mit ihrem Engagement in Gefahr bringen, nicht im Stich lassen kann und will.
In seinem Ringen um die Verantwortung für Lambarene einerseits und die Verpflichtung, die Welt vor einer der größten Gefahren zu warnen andererseits, entscheidet sich Schweitzer schließlich dafür, seine Stimme gegen die Atomgefahr und für die "Ehrfurcht vor dem Leben" zu erheben - und bringt somit Lambarene, sein Lebenswerk, endgültig in Gefahr. Doch im letzten Moment, als die Räumung des Krankenhauses bereits ihren Anfang nimmt, erfährt Schweitzer in seiner schwärzesten Stunde ungeahnten Beistand.

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