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Brand im Flugzeug : Akku fängt Feuer an Bord von Lufthansa-Airbus

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Sirenen und Notbeleuchtung gehen an. Nur das schnelle Eingreifen der Flugzeug-Crew verhindert eine Notlandung.

Frankfurt/Main | An Bord eines Airbus A380 der Lufthansa war über Kanada ein Feuer augebrochen. Der externe Akku eines mobilen Ladegeräts - eine sogenannte Powerbank - eines Passagiers war unter einen Sitz gerutscht und dort in Brand geraten, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft am Dienstag mitteilte. Der Vorfall ereignete sich bereits am Mittwoch.

Die Crew habe die Flammen rasch löschen können, es sei kein weiterer Schaden entstanden und niemand sei verletzt worden. Damit ging das Unglück sehr glimpflich aus: Wenn es in der Kabine eines Flugzeugs brennt und das Feuer nicht sofort gelöscht wird, muss die Maschine in kürzester Zeit notlanden.

Zuerst hatte das Flugsicherheitsportal „The Aviation Herald“ darüber berichtet. Zu dem Brand soll es dem Bericht zufolge über Kanada gekommen sein. Ein Passagier sagte gegenüber dem Portal, dass der Feueralarm im Flugzeug ausgelöst wurde. In der Kabine habe es nach Rauch gerochen. Per Durchsage soll der Pilot die Passagiere informiert haben, dass ein Kurzschluss zum Feuer geführt hat. Außer den Exit-Zeichen seien alle Lichter ausgeschaltet worden und Sirenen seien in der Kabine zu hören gewesen. 

Der Flug, der in Frankfurt am Main gestartet war, konnte Dank des schnellen Eingreifens der Crew sicher und ohne Verzögerung am Zielort Houston in den USA landen.

(mit dpa)

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erstellt am 08.Aug.2017 | 15:29 Uhr

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