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Airbus A320 : Absturz von Egyptair-Maschine - Ermittler finden Sprengstoffspuren an den Opfern

vom
Aus der Onlineredaktion

Erste Auswertungen ergaben damals, dass es an Bord gebrannt hatte. Die Piloten hatten keinen Notruf abgesetzt.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2016 | 15:52 Uhr

Kairo | Ermittler haben bei ihren Untersuchungen zum Absturz der Egyptair-Maschine im Mittelmeer Rückstände von Sprengstoff entdeckt. Wie die ägyptisch geführte Untersuchungskommission am Donnerstag mitteilte, wurden die Spuren an menschlichen Überresten gefunden. Einen medizinischen Bericht habe man den ägyptischen Behörden zugesandt.

Der Airbus A320 war am 19. Mai mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Alle Menschen an Bord starben.

Erste Auswertungen der Stimmrekorder hatten ergeben, dass sich in einer der Toiletten und im Bereich der Bordelektronik Feuer ausgebreitet hatte. Auch die Untersuchung von Wrackteilen deutete darauf hin, dass der vordere Teil des Flugzeugs großer Hitze und dichtem Rauch ausgesetzt war. Die Piloten hatten damals keinen Notruf abgesetzt.

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