Die Höhle der Löwen 2018 : Zwei Mönche wollen den Vox-Löwen Soße verkaufen

Die Höhle der Löwen: Lässt Frank Thelen sich von zwei Mönchen Soße servieren?
Die Höhle der Löwen: Lässt Frank Thelen sich von zwei Mönchen Soße servieren?

Jetzt wird's fromm: In Mönchskutten wollen zwei Gründer in der „Höhle der Löwen” Essigsoße verkaufen.

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13. November 2018, 16:48 Uhr

Berlin | Die Vox-Show „Höhle der Löwen” geht in die Zielgerade: In der elften Ausgabe geht es um Essigsoßen und einen Drink, der komplette Mahlzeiten ersetzen soll. Vox stellt die Pitches der Show vom 13. November (ab 20.15 Uhr) in einer Pressemitteilung vor, die wir hier zitieren.

Walkie: Lisa Jedlicki (25) und Anna-Alexia Hoffmann (28) hoffen auf ein Investment in Höhe von 300.000 Euro, das die beiden einsetzen wollen, um ihre „Walkie App” zu einem Must-have für jeden Hundebesitzer zu machen. Über die Gassie-Geh App können unkompliziert Hundesitter gefunden und direkt gebucht werden. Ob spontan oder bis zu einer Woche im Voraus – nach nur wenigen Klicks ist ein geeigneter „Walkie” gefunden. Bei der Anmeldung hinterlegt der Nutzer seinen Namen und Adresse, sowie möglichst viele Informationen zu seinem Hund. Bei der Buchung eines qualifizierten Gassi-Gehers wird die Dauer des Spaziergangs bestimmt und zusätzlich können auch weitere Anweisungen gegeben werden. Seit Februar 2017 ist die App auf dem Markt, bisher ist der Service allerdings nur in Frankfurt und München verfügbar. Das soll sich bald ändern. Gründerin Lisa und ihre Geschäftspartnerin Anna-Alexia wollen die „Löwen” mit 20 Prozent am Unternehmen beteiligen.

CAPS Air: Aufgrund des frühen Tods seines Vaters musste Ralph Ecks (47) mit 16 Jahren schnell Verantwortung übernehmen und um die Familie finanziell zu unterstützen, hat er eine Lehre bei einem Herrenausstatter begonnen. Als er seinen geliebten Kaschmir-Pullover von Motten zerfressen im Schrank fand, überlegte Ralph Ecks fortan, wie er die Motten aus dem Schrank fernhalten kann. Die üblichen Mottenabwehrprodukte haben ihn nicht überzeugen können und so entwickelte er „CAPS Air”. Das Kleiderbügel-Kapselsystem besteht aus einem Kleiderbügel mit integrierter Duftkapsel und soll für einen mottenfreien und duftig-frischen Kleiderschrank sorgen. Der zusätzliche Geruchsabsorbierer nimmt schlechte Gerüche auf und bindet sie. „Das benötigt jeder Haushalt”, sagt der Hamburger . Um auf dem Massenmarkt erfolgreich zu sein benötigt Ralph Ecks 200.000 Euro und bietet den „Löwen” dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

YFood: Vor der Gründung von „YFood” waren Benjamin Kremer (28) und Noel Bollmann (25) in der Finanzbranche tätig und ihr stressiger Arbeitsalltag sorgte für ungesunde Ernährungsgewohnheiten. „Deswegen haben wir ‚YFood’ entwickelt. Ein Getränk, das eine komplette Mahlzeit gesund und schnell ersetzt”, so Noel. „Es besteht aus einer Reihe natürlicher Zutaten und gibt dem Körper alles, was er benötigt: Proteine, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, wichtige Omega Fettsäuren sowie das gesamte Vitamin- und Mineralspektrum. Mit einem Drink deckt man 25 Prozent des Tagesbedarfs aller essentiellen Nährwerte ab und es macht satt – im Durchschnitt bis zu vier Stunden.” Das Getränk gibt es in drei Geschmacksrichtungen, ist ohne Einsatz von Konservierungsstoffen bis zu neun Monate ungekühlt haltbar und ist somit im Büro, beim Sport oder auf Reisen sofort trinkfertig. Bisher vertreiben sie ihr Getränk über den Onlineshop. Ihr Ziel: „YFood” im Lebensmitteleinzelhandel und auch an Tankstellen zu verkaufen. In der „Höhle der Löwen” sind sie nicht nur um 200.000 Euro Kapital einzusammeln, sondern vor allem sind die Gründer auf der Suche nach einem starken Partner, der mit Netzwerk und Know-how im Vertrieb unterstützt. Werden die Investoren bei einem Angebot von zehn Prozent an dem Unternehmen anbeißen?

Poolathlete / Painttablet: Monika Steidl (54) und Markus Kubitschek (46) sind seit zwölf Jahren ein Paar und die beiden sprudeln förmlich vor Ideen: Markus ist der Tüftler und Bastler im Team, Monika ist Inhaberin der Pooltrainer GmbH und kümmert sich um die Zahlen. Den „Löwen” stellen sie nicht nur ein, sondern gleich zwei Erfindungen vor. Der „Poolathlete” ermöglicht das Schwimmen auch in kleinen Pools und das ohne Gegenstromanlage. Das Gurtset wird um die Hüfte gelegt und der Karabiner an der Öse des Poolathlete befestigt. Die durch das Schwimmen freigegebene Energie wird im Gerät gespeichert und vor dem nächsten Tempo wieder freigegeben. Es entsteht ein Memory-Effekt, der den Schwimmer wieder zurückzieht.

Als zweites Produkt präsentieren sie das „Painttablet” – ein multifunktionales Board für die Malerarbeiten. Lästiges Abkleben soll damit der Vergangenheit angehören, ein zusätzlicher Spritzschutz wird nicht mehr benötigt und die Konstruktion vereinfacht das Ausbessern von Wänden, Decken und das Ansetzen an Sockelleisten. Zeigen die „Löwen” bei so viel Erfindergeist Interesse und investieren 160.000 Euro für 20 Prozent Unternehmensanteile?

Aktimed: Über 13 Jahre hat Sabine Kroker ihre eigene Physiotherapiepraxis geführt: „Tagtäglich war ich mit kinesiologischen Tapes und Verbänden in Verbindung und wir haben viele Krankheitsbilder damit behandelt. Um eine schnellere Heilung zu bekommen, mussten die Patienten zusätzliche Medikamente einnehmen, die zum Teil zu Magenschmerzen führten; und bei einer Creme hat das kinesiologische Tape nicht mehr gehalten. Die Patienten kamen zu mir und fragten, warum erfindet niemand ein Tape mit integrierten Wirkstoffen?” Das war der Auslöser für die Physiotherapeutin und sie begann mit der Entwicklung. Nach zehn Jahren Arbeit präsentiert sie gemeinsam mit ihrem Mann Jens Kroker ihre zwei „Aktimed”-Hauptprodukte „Tape plus” und den Zinkleimverband „Wrap plus” mit integrierten pflanzlichen Wirkstoffen. „Diese Wirkstoffkombination ist in den Kleber beim Tape eingearbeitet und beim Zinkleimverband in die Paste. Damit kann es direkt an der geschädigten Struktur wirken”, erklärt Jens Kroker. „Unsere Hauptprodukte basieren auf einem europäischen Patent, wir haben die Zulassung als Medizinprodukt für all unsere Produkte erreicht, haben die Produktion hochgezogen und seit Ende 2016 sind wir im Markt.” Jetzt benötigt das Gründer-Ehepaar Kroker Hilfe bei den Themen Vermarktung und Vertrieb. Ihr Angebot an die „Löwen”: 150.000 Euro für zehn Prozent der Anteile an ihrer Firma „Aktimed”.

Klostervogt: Es wird geistlich in der „Höhle der Löwen”: Um ihre Produkte besonders authentisch zu vermarkten, treten die Gründer von „Klostervogt” Jürgen Hartwig (63) und „Bruder” Wolfgang Streblow (64) als Mönche auf und stellen ihre Darguner Soße vor. Dabei handelt es sich um eine mit Wein verfeinerte Essig-Soße. „Wir haben ein neues Produkt entwickelt, was sich der heutigen Zeit anpasst”, so Jürgen Hartwig. Sie bieten zwei Sorten an: der Apfelessig mit Weißwein und einmal mit Rotwein verfeinert. Zusätzlich zum guten Geschmack soll der Essig die Verdauung und das Wohlbefinden fördern. Mit Hilfe der Investoren wollen die „Mönche” den Essig wieder als Trend-Lebensmittel auf dem Markt etablieren. Dafür benötigen sie 20.000 Euro und würden 20 Prozent ihrer Unternehmensanteile abgeben. Schmeckt den „Löwen” das Angebot?

Ein Wiedersehen gibt es mit Elena Musiol von „Pony Puffin” aus Berlin (Deal mit Judith Williams, Staffel 4) und Frank Brormann von „Calligraphy Cut” aus Oelde (Deal mit Frank Thelen und Judith Williams).

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