In drei Bundesländern : Scheinehen arrangiert? Polizei-Großeinsatz gegen mutmaßliche Schleuserbande

Die Polizei befand sich mit 530 Beamten im Einsatz.
Die Polizei befand sich mit 530 Beamten im Einsatz.

Ein Großaufgebot der Bundespolizei durchsuchte 47 Wohnungen – vier Menschen konnten festgenommen werden.

shz.de von
06. November 2018, 07:49 Uhr

Berlin | Bei einem Großeinsatz gegen eine mutmaßliche Schleuserbande hat die Bundespolizei am Dienstag 47 Wohnungen in drei Bundesländern durchsucht. Es gab vier Festnahmen, wie eine Sprecherin der Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagte. Vorgeworfen werde den Festgenommenen, in bislang etwa 200 ermittelten Fällen Scheinehen arrangiert zu haben.

Großeinsatz mit 570 Beamten

Mehr als 570 Beamte waren an dem Einsatz beteiligt. Der überwiegende Teil der durchsuchten Wohnungen befinde sich in Berlin, hieß es. Aber auch in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen seien Privatwohnungen durchsucht worden. "Wir erhoffen uns, bei den Durchsuchungen umfangreiche Beweismittel sicherzustellen", sagte die Sprecherin. Die Ermittlungen liefen seit Oktober 2017.


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