Selfie-Fragebogen : Hanna Plaß, was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Hanna Plaß, früh am Morgen und noch nicht ganz bei sich.
Hanna Plaß, früh am Morgen und noch nicht ganz bei sich.

Heute ist Hanna Plaß in der Langeoog-Folge der "SOKO Wismar" zu sehen. Im Fragebogen legt Sie uns ihr Herz offen.

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08. April 2020, 00:04 Uhr

Berlin | Interviews gehören zum Alltag von Prominenten und Journalisten. Die einen trauen sich nie, ihre besten Fragen zu stellen. Die anderen lavieren rum. Schluss damit! Im Selfie-Interview beantworten unsere Gesprächspartner Fragen, die ans Eingemachte gehen – und liefern das Beweisbild gleich mit.

Heute antwortet Hanna Plaß. Am Mittwoch, 8. April, ist die Schauspielerin in einem neuen Fall der „SOKO Wismar“ zu sehen, der diesmal in Spielfilmlänge ausgestrahlt wird. (Start: 20.15 Uhr.) In der Folge „Nach der Ebbe kommt der Tod“ stolpern die Ermittler selbst im Urlaub auf Langeoog über eine Leiche. In der ZDF-Mediathek können Sie den Film jetzt schon sehen.

Hanna Plaß am Set des ZDF-Fernsehfilms 'SOKO Wismar: Nach der Ebbe kommt der Tod'. Foto: imago images / Future Image
Hanna Plaß am Set des ZDF-Fernsehfilms "SOKO Wismar: Nach der Ebbe kommt der Tod". Foto: imago images / Future Image


Frau Plaß, mit wem werden Sie am häufigsten verwechselt?

Mir scheinen sehr viele Menschen ähnlich zu sehen. Jedenfalls erzählen mir regelmäßig Freundinnen von Begegnungen mit mir ohne mich.

Mit wem würden Sie gern mal verwechselt werden?

Nadja Uhl, die finde ich ziemlich toll.

Wie sehen Sie nach dem Aufwachen aus?

Foto: Hanna Plaß
Hanna Plaß
Foto: Hanna Plaß


Was war das Schlimmste an Ihrer Pubertät?

Die Zahnspange.

Wie verändert Alkohol Ihre Persönlichkeit?

Ich werde ein kleiner Buddha mit einem stetigen Dauergrinsen und langsam fokussierenden Augen.

Wie verändert der Straßenverkehr Ihre Persönlichkeit?

Je kleiner das Vehikel desto abenteuerlicher werde ich, leider. Eingebauter Napoleonkomplex.

Wie gut behandeln Sie Ihre Zimmerpflanzen?

So mittel.

Foto: Hanna Plaß
Hanna Plaß
Foto: Hanna Plaß


Was ist die übelste Ecke bei Ihnen im Haus?

Der Dachboden mit Werkzeug und Reisegepäck. Aber das wird Corona richten.

Welchen Tweet, Facebook- oder Instagram-Post bereuen Sie?

Mit meiner früheren Band waren wir mal, ohne mein Wissen, Video der Woche, weil die Fieslinge mich schlafend und schnarchend im Auto gefilmt haben.

Was ist das Beste, das über Sie in Social Media geschrieben wird?

Neulich sagte jemand, ich wäre eine Comedian. Das fand ich ein tolles Lob für „Think Big!“ (Das ist die aktuelle Sat.1-Serie, in der Plaß mitspielt.)

Was ist das Schönste an Ihnen?

Mein Lachen.

Wie hat Geld oder seine Abwesenheit Ihr bisheriges Leben geprägt?

Ich habe angefangen mich um meine Altersvorsorge zu kümmern, das ist definitiv ein neues Unabhängigkeitsgefühl. An dieser Stelle empfehle ich Madame Moneypenny.

Sind Sie aus eigener Kraft so schön oder haben Sie was machen lassen?

Das ist alles so gewachsen, wie es dasteht.

Wovor hatten Sie als Kind Angst?

Es gab eine dunkle Gasse auf dem Schulweg, an einem verlassenen Haus vorbei.

Wovor haben Sie heute Angst?

Vor Populisten und vor faschistischem Gedankengut.

Was haben Sie in Ihrem Leben verpasst?

Im Ausland zu leben. Aber es ist ja noch nicht zu spät. Vielleicht ergibt sich die Chance.

Foto: Hanna Plaß
Hanna Plaß
Foto: Hanna Plaß


Was bringt Sie zum Weinen?

Das hat bisher fast jeder Film geschafft, ich bin nah am Wasser gebaut.

Welches Erinnerungsstück aus Ihrer Kindheit bewahren Sie auf?

Die Geschichten von Winnie the Pooh. Manches verstehe ich heute erst.

Foto: Hanna Plaß
Hanna Plaß
Foto: Hanna Plaß


Welche Interview-Frage können Sie nicht mehr hören?

Was wichtiger ist in meinem Leben Schauspiel oder Musik. Für mich ist das so, als würde man fragen, ob ich auf mein rechtes oder linkes Bein verzichten kann. Ja, man kann, aber man steht auf zweien besser.

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