„MS Roald Amundsen“ : 36 Corona-Infizierte auf norwegischem Schiff – auch ein Deutscher

Auf der 'MS Roald Amundsen', die die Hurtigruten bereist, ist die Zahl der infizierten Crew-Mitglieder auf 36 gestiegen.
Auf der "MS Roald Amundsen", die die Hurtigruten bereist, ist die Zahl der infizierten Crew-Mitglieder auf 36 gestiegen.

Eigentlich sollte die „Roald Amundsen“ am Freitag in See stechen – daraus wird jetzt nichts.

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02. August 2020, 08:44 Uhr

Oslo | Mindestens 36 Crew-Mitglieder eines in Norwegen vor Anker liegenden Passagierschiffs haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Unter ihnen sei auch ein deutscher Staatsbürger, teilte die norwegische Reederei Hurtigruten mit. 33 andere Betroffene kämen aus den Philippinen, je einer aus Frankreich und aus Norwegen. Keiner von ihnen zeige Anzeichen einer Krankheit. Insgesamt sind derzeit noch 154 Crew-Mitglieder an Bord der "Roald Amundsen".

Passagiere wurden bereits informiert

Das Expeditionsschiff liege weiter im nordnorwegischen Tromsø vor Anker und werde isoliert, Passagiere befänden sich keine an Bord. Planmäßig hatte die "Roald Amundsen" am Freitagnachmittag in Richtung Spitzbergen in See stechen sollen - die Reise wurde jedoch abgesagt, nachdem am Freitag die ersten Infektionen bei vier Besatzungsmitgliedern des Schiffes bekanntgeworden waren. Diese vier Personen kamen in ein Universitätskrankenhaus.

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Alle Passagiere, die auf den beiden am 17. und 24. Juli begonnenen Touren mit der "Roald Amundsen" unterwegs gewesen seien, seien über die Lage informiert worden, hieß es. All diese Passagiere müssten für zehn Tage in Quarantäne. Norwegischen Medienberichten zufolge handelt es sich insgesamt um rund 380 Passagiere.

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