Ausraster auf Twitter : DHL-Mitarbeiter zum Kunden: "Die einzige Scheiße ist Ihr Rumgeheule"

Ein DHL-Mitarbeiter reagierte alles andere als freundlich auf eine Kundenbeschwerde.
Ein DHL-Mitarbeiter reagierte alles andere als freundlich auf eine Kundenbeschwerde.

Ein Kunde beschwerte sich auf Twitter beim Paketdienstleister DHL – und bekam eine Antwort, die es in sich hatte.

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29. November 2018, 20:51 Uhr

Hamburg | In der Regel machen Unternehmen alles, um ihre Kunden zufrieden zustimmen. Es gilt: "Der Kunde ist König!" Einem Mitarbeiter des Paketdienstleisters DHL scheint dieses Mantra jedoch kurzzeitig entfallen zu sein. Denn: Auf die Beschwerde eines Kunden auf Twitter reagierte er ziemlich impulsiv.

Doch was war geschehen? Ein junger Mann mit dem Namen Leon hatte sich auf seinem Kanal öffentlich geärgert, dass sein Paket nicht zum von DHL angekündigten Zeitpunkt geliefert wurde. "Wenn man schon feste Daten sagt, dann sollte man diese einhalten", monierte er und hängte einen Screenshot mit der Verspätungs-Mail von DHL an seinen Post.

Mitarbeiter lässt seiner Wut freien Lauf

Auf eine Antwort musste Leon, der sich auf Twitter selbst als Youtuber bezeichnet, nicht lange warten. Jedoch fiel diese nicht so freundlich und professionell aus, wie es von großen Unternehmen auf deren Social Media-Kanälen normalerweise erfolgt.

Im Gegenteil: Ein Mitarbeiter mit dem Kürzel "SI" ließ seinem Unmut freien Lauf und schrieb: "Die einzige Scheiße hier, ist Ihr Rumgeheule! "Voraussichtlich" (wie es nachweislich von uns angegeben und im Standardversand üblich ist) als "feste Daten" wahrzunehmen, grenzt schon sehr an Realitätsverlust." Und fügte noch hinzu: "Und jetzt zurück zu Mami an die Brust!"

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Nachdem es zahlreiche Reaktionen auf die gepfefferte DHL-Nachricht gab, erklärte sich Leon erneut und gab zu, dass er den Zusatz "voraussichtlich" überlesen habe und "einfach sauer" gewesen sei. Er sei aber vor allem über die aggressive Reaktion des Mitarbeiters erschrocken gewesen.

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Für die schämt sich auch DHL und richtet sich erneut an ihren verprellten Kunden: "Da ist richtig was schiefgelaufen und darf so einfach nicht passieren." Das Unternehmen gab außerdem an, wegen des Vorfalls bereits Konsequenzen gezogen zu haben. Das Social-Media-Team wird der besagte Mitarbeiter demnach wahrscheinlich nicht mehr unterstützen dürfen, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber anderen Medien bekannt gab.

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Zahlreiche Medien berichteten über den Vorfall, mittlerweile hat der junge Mann seinen Twitter-Account sogar auf "privat" geschaltet.

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