Nach der ersten Folge : „Bachelor in Paradise“: Die TV-Quote dürfte für RTL ein Schock sein

Bachelor in Paradise 2019: Marco.
Bachelor in Paradise 2019: Marco.

Staffel 2 von „Bachelor in Paradise“ hat RTL denkbar mutig geplant. Doch das neue Konzept könnte zum Debakel werden.

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16. Oktober 2019, 11:29 Uhr

Berlin | Zu selbstbewusst: Statt der sechs Episoden, die „Bachelor in Paradise“ im letzten Jahr umfasste, kündigte RTL diesmal gleich neun an. Statt des angestammten Sendeplatzes am Mittwochabend, wurde die Show auf den Dienstag gelegt – wo sie gegen „Die Höhle der Löwen“ und Joko und Klaas antritt. Und den Talk, mit dem die Bachelor-Formate sonst nur im Finale nachbereitet werden, gibt es diesmal wöchentlich.

Das ist ein stolzes Programm, wenn es gut geht. Wenn nicht, droht ein Debakel. Und genau das zeichnet sich ab: Die Auftaktfolge von „Bachelor in Paradise“ erreichte gerade mal 870.000 umworbene Zuschauer. Der Marktanteil (MA) liegt damit bei 9,8 Prozent, im Gesamtpublikum reicht es mit 1,37 Millionen Interessierten sogar nur für 4,7 Prozent.

„Bachelor in Paradise“ 2019: Ein Drittel weniger Zuschauer

Bei den Werberelevanten hat das Format mehr als ein Drittel der Zuschauer verloren, die im vergangenen Jahr eingeschaltet hatten. Damals lief „Bachelor in Paradise“ noch im Frühjahr und erreichte zum Auftakt 1,2 Millionen Zuschauer im Alter von 14 bis 49 Jahren (MA 15,5 Prozent); insgesamt waren es beinahe zwei Millionen (Gesamtpublikum: 1,97 Millionen, MA 7,4 Prozent). Die Staffel endete mit einem Schnitt von 1,24 Millionen (MA 14,8 Prozent) jungen und insgesamt 2,07 Millionen Zuschauern (MA 7,8 Prozent).

Die acht Folgen der „Bachelorette“ hatten im Sommer mit Gerda Lewis als Protagonistin 2,11 Millionen Zuschauer und 1,21 bei den 14- bis 49-Jährigen. Im Mutterformat erreichte Andrej Mangold als „Der Bachelor“ im Frühjahr ein Gesamtpublikum von 2,93 Millionen.

Quelle: Quotenmeter.de

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