Falscher Aufdruck : Antibabypille „Trigoa“ zurückgerufen: Ungewollte Schwangerschaft droht

Die Einnahmereihenfolge der Antibabypille 'Trigoa' ist in manchen Chargen falsch angegeben.
Die Einnahmereihenfolge der Antibabypille "Trigoa" ist in manchen Chargen falsch angegeben.

Einige Chargen der Antibabypille „Trigoa“ enthalten falsche Einnahmereihenfolgen und sollten zurückgegeben werden.

shz.de von
07. Dezember 2018, 18:11 Uhr

Berlin | Wegen falsch bedruckter Tablettenverpackungen werden mehrere Chargen einer Antibabypille zurückgerufen - es drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften. Frauen, die zwischen 27. November und 3. Dezember das Verhütungsmittel „Trigoa“ aus den betroffenen Chargen X34106, X51153 und W98332 erhalten haben, sollen das Medikament über Apotheken zurückgeben, teilte das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Freitag mit. Bei diesen Chargen ist die Einnahmereihenfolge auf den sogenannten Blistern falsch ausgewiesen. Das bestätigte das Unternehmen Pfizer auf Anfrage.

„Risiko gegeben“

„Durch daraus möglicherweise resultierende Anwendungsfehler des Arzneimittels ist das Risiko einer unerwünschten Schwangerschaft gegeben“, warnt das Lageso als Aufsichtsbehörde des in Berlin ansässigen Herstellers. Die Dragees in der Packung sind unterschiedlich dosiert, deshalb ist die korrekte Reihenfolge bei der Einnahme wichtig.

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