Landgericht Braunschweig : 69-Jähriger muss für Schuss auf Mädchen an Silvester in Haft

Ein Polizeiwagen steht am Tatort in Salzgitter: Ein zwölfjähriges Mädchen war hier der Silvesternacht angeschossen worden. /Archiv
Ein Polizeiwagen steht am Tatort in Salzgitter: Ein zwölfjähriges Mädchen war hier der Silvesternacht angeschossen worden. /Archiv

Während andere in der Neujahrsnacht Böller zünden, feuert ein 69-Jähriger mehrere Schüsse aus einer scharfen Pistole ab. Eine Kugel verletzt eine Zwölfjährige schwer. Jetzt wandert der Mann wegen versuchten Totschlags ins Gefängnis.

shz.de von
14. August 2018, 12:39 Uhr

Weil er ein Mädchen mit einem Schuss an Silvester schwer verletzt hat, ist ein 69-Jähriger aus Salzgitter zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Das Landgericht Braunschweig sah den Vorwurf des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung als erwiesen an. Die Zwölfjährige hatte mit ihrer Familie am Neujahrsmorgen 2018 vor ihrem Haus gestanden und das Feuerwerk beobachtet, als die Kugel sie traf.

Der Schütze hatte aus dem Fenster seines Cafés auf der anderen Straßenseite mehrere Schüsse abgefeuert. Zum Prozessauftakt hatte der Türke die Tat bedauert, aber beteuert, er habe nur in die Luft, nicht in die Menschenmenge schießen wollen.

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