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Schweres Beben am Wochenende : 37 Tote nach Erdbeben in Taiwan

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Ein weiterer Überlebender konnte aus den Trümmern gerettet werden. Noch immer werden 100 Menschen vermisst.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2016 | 07:51 Uhr

Peking | Gut zwei Tage nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der Toten auf 37 gestiegen. Auch weitere Überlebende wurden am Montag aus den Trümmer gezogen, wie lokale Medien berichteten. Ein Mann, der bereits am Vortag unter dem Schutt geortet worden war, konnte demnach nach 55 Stunden gerettet werden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Zuvor wurden am Montagmorgen ein achtjähriges Kind und eine Frau lebend aus den Trümmern gezogen.

Die Erdstöße geschahen nur einen Tag vor dem traditionellen chinesischen Neujahrsfest, das von Sonntag auf Montag beginnt. Sie weckten schlimme Erinnerungen an das Beben von 1999, als 2400 Menschen ums Leben kamen. Damals wurde eine Stärke von 7,3 erreicht.

In der Zwei-Millionen-Metropole Tainan blieben die meist kleineren Häuser unbeschädigt, doch wurden mehrere höhere Häuser schwer beschädigt oder stürzten ein. Noch immer werden mehr als 100 Menschen vermisst. Die meisten von ihnen werden in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses in der Metropole Tainan vermutet, das umgestürzt ist. Die Behörden wollen untersuchen, ob es Probleme in der Baustruktur gab.

Insgesamt wurden mehr als 500 Menschen bei dem Beben verletzt. Die Erdstöße erreichten die Stärke 6,4 und überraschten die Menschen am frühen Morgen um 3.57 Uhr Ortszeit im Schlaf.

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