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Leon Windscheid bei „Wer wird Millionär?“ : 26-jähriger Student spielt um eine Million bei Günther Jauch

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Leon Windscheid aus Münster steht am Montag vor der Millionenfrage. Café-Betreiber Ralf Schnoor räumte vor fünf Jahren ab. Wie geht es ihm heute?

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 11:53 Uhr

Münster | Leon Windscheid ist gerade einmal 26 Jahre alt - und könnte am Montagabend eine Million Euro abräumen. Der Münsteraner steht ab 20.15 Uhr in Günther Jauchs RTL-Quizshow „Wer wird Millionär?“ (WWM) vor der Eine-Million-Euro-Frage.

Leon will's wissen: "Hosen runter" für die Million! Es wird spannend! Heute, 20:15 Uhr bei RTL einschalten!

Posted by Wer wird Millionär? on  Montag, 7. Dezember 2015

Sollte der Psychologie-Doktorand die Antwort wissen, wäre er in gut 16 Jahren der 11. Millionär, der aus einer regulären WWM-Ausgabe hervorgeht.

Die RTL-Sendung „Wer wird Millionär?“ läuft seit 16 Jahren - und ist nach wie vor ein Quotenbringer für den Privatsender. Doch nicht immer ist Moderator Günther Jauch erfolgreich: Unter anderem der Jahresrückblick „2015! Menschen, Bilder, Emotionen“ am Sonntag fiel quotenmäßig auf einen Tiefststand.  

Mit dem Gewinn würde er eine Fernreise vor die Küste Afrikas machen und einen alten Hochzeitskahn in ein Partyboot verwandeln. Zusammen mit seinem Bruder betreibt er in Münster eine Event-Firma. Mit einer Million im Rücken oder ohne: Windscheid wird in die Nacht zum Dienstag reinfeiern, denn dann wird er 27 Jahre alt.

Doch wie ergeht es den Gewinnern, die von heute auf morgen zu Millionären wurden? Ralf Schnoor aus Hannover ist einer derjenigen, die es wissen müssen. Vor fünf Jahren hat er bei Günther Jauch abgeräumt und eine Million Euro gewonnen. Der Café-Betreiber und Konditormeister ist aber anscheinend bodenständig geblieben. „Das Geld ist nicht verprasst, meine Frau und ich haben uns eine schöne Wohnung gekauft“, sagt der 54-Jährige, der Jauchs siebter Quiz-Millionär wurde.

Schnoor war der erste Kandidat seit fast vier Jahren, der in der RTL-Sendung durch alle 15 Fragen marschierte. Dabei half ihm die jahrelange Erfahrung als Quizmaster in seinem „Café K“. Ausgerechnet die letzten beiden Fragen hatte er selbst schon einmal in seinem Café-Quiz gestellt. Bei der Millionenfrage wusste er bereits ohne die vier vorgegebenen Antworten, dass der „Schwarze Einser“ die erste deutsche Briefmarke war, die 1849 in Bayern herausgegeben worden war.

Schnoor ist nach wie vor täglich in seinem Café im Stadtteil Linden und kümmert sich um die Gäste. „Ich mache heute das gleiche wie vor fünf Jahren, jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Das ist als Selbstständiger mit eigenem Geschäft so, das macht mein Leben interessant.“ Seine Angestellten haben nach dem Gewinn mehr Geld bekommen, er hat gefeiert, ist verreist und hat Geld auf die hohe Kante gelegt. „Nach meinen Gewinn hatte ich eine gewisse Berühmtheit, ich wurde erkannt und überall angesprochen“, erinnert sich Schnoor. Das sei schön gewesen. Nun werde es aber weniger - und das sei auch in Ordnung. Ob sich sein Leben grundsätzlich mit dem Millionengewinn verändert hat? „Diese Frage habe ich mir auch oft gestellt“, sagt Schnoor. „Ich habe ähnliche Probleme wie früher - aber auf einem höheren Niveau.“

 

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