Um alle Funktionen nutzen zu können, bestätigen Sie bitte Ihre Registrierung.
Eine neue Bestätigungsmail erhalten Sie .
Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

imago images/Ulrich Roth

Fahndung läuft auf Hochtouren : 19-Jährige aus Dalum wurde mit über 20 Messerstichen verletzt

In der Nacht zu Donnerstag wurde eine 19-Jährige in Geeste-Dalum bei einem Messerangriff schwer verletzt. Der Täter ist weiter flüchtig. Die Staatsanwaltschaft nennt nun weitere Details zum versuchten Tötungsdelikt.


von
13. Mai 2022, 14:36 Uhr

Es ist eine abscheuliche Tat, zu der es in der Nacht zu Donnerstag in Dalum in der Gemeinde Geeste kam. Eine 19-Jährige wurde bei einem Messerangriff lebensgefährlich verletzt. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den 25-jährigen Zabiullah Nouri handeln. Der Mann ist weiterhin flüchtig.

Polizei

Mit diesem Foto sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter. 

Polizei

Der 25-jährige Zabiullah Nouri steht im Verdacht eine 19-jährige Frau lebensgefährlich verletzt zu haben.

19-Jährige in Lebensgefahr

„Wir vermuten, dass es sich um eine Beziehungstat handelt“, sagt Alexander Retemeyer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Die junge Frau sei mit mehr als 20 Messerstichen von dem Täter lebensgefährlich verletzt worden. Sie habe im Krankenhaus notoperiert werden müssen. Zugetragen haben soll sich die Tat nach Informationen unserer Redaktion in der Nähe der Bonifatiusschule in Dalum.

Fahndung auf Hochtouren

Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den 25-jährigen Zabiullah Nouri handeln. Der Mann ist circa 1,75 Meter groß, von schlanker Statur und soll aktuell einen Dreitage-Bart tragen.

Werbung
Werbung

Die Fahndung nach ihm laufe massiv auf Hochtouren, so Retemeyer. Am Donnerstagabend waren auch Personensuchhunde im Einsatz, um nach Spuren des Mannes zu suchen. Leider sei dies ohne Erfolg gewesen.

Marco Schlösser

Suchhunde kamen am Donnerstag in Dalum zum Einsatz.

Warnung vor dem Täter

Für die Ermittler sei der 25-Jährige der Hauptverdächtige. Deshalb werde auch mit vollem Namen und genauer Beschreibung öffentlichkeitswirksam nach ihm gefahndet, erklärt Retemeyer. Dafür sei vorher ein richterlicher Beschluss erforderlich gewesen. „Wir wollen ausschließen, dass es zu weiteren Taten durch den Hauptverdächtigen kommt“, sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Die Polizei warnt weiter davor, Anhalter mitzunehmen, da der mutmaßliche Täter bewaffnet sein könnte. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Nach letztem Ermittlungsstand könnte sich der Täter im Raum Münster oder Köln aufhalten. Kontakte ins umliegende Ausland sind jedoch nicht auszuschließen.

Wer Hinweise zum Aufenthalt von Nouri machen kann, wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei unter der Telefonhotline 0591 87 681 zu melden.

von 13. Mai 2022, 14:36 Uhr

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 8,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
jetzt zu shz.de