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Grösstes Hotel im Grenzland : 18 Etagen, 3 Restaurants, 4 Sterne: Sonderburgs Super-Hotel kommt

vom

Zwei Privatinvestoren stehen hinter dem über 600 Millionen Kronen schweren Neubau am Hafen. Das Hotel ist Teil des Frank-Gehry-Masterplans.

shz.de von
erstellt am 25.Jun.2015 | 08:05 Uhr

Sonderburg | Seit gestern ist es offiziell: In Sonderburg entsteht bis 2018 das größte Hotel im deutsch-dänischen Grenzland. Am Mittwochnachmittag gaben die beiden Investoren zusammen mit der Kommune im Alsion bekannt, dass Sonderburg ein Hotel der regionalen Superlative mit folgenden Beschaffenheiten bekommt: 18 Etagen hoch, 190 Zimmer, drei Restaurants, Konferenzräume für 400 Personen, vier Sterne und erwartete 72.000 Übernachtungsgäste jährlich, zudem ein eigener Spa- und Wellnessbereich für Tagesgäste.

Bürgermeister Erik Lauritzen (Soz.) jubelt mit einem geschlossen hinter den Plänen stehenden Stadtrat über den mindestens 600 Millionen schweren Neubau, der in Sonderburg 350 Arbeitsplätze schaffen und den Tourismus ankurbeln soll. „Eine Vision des Stadtrats ist der Tourismus. Mit diesem neuen Hotel können wir Sonderburg noch besser vermarkten, sowohl für Unternehmens- als auch Privatbesucher. Das Hotel ermöglicht es, dass wir uns in Sonderburg nun um große Konferenzen bemühen können, die wir mit den jetzigen Hotelkapazitäten bislang nicht abhalten konnten“, so Lauritzen. Zudem könne man nun dem Besucherstrom gerecht werden, der 2014 – 150 Jahre nach der historischen Schlacht auf Düppel – eingesetzt habe. Auch der Direktor des BMC-Fonds, Per Have, ist davon überzeugt, dass in Sonderburg genug Nachfrage an derartigen Übernachtungskapazitäten besteht.

„Die Anzahl an Übernachtungsgästen war in den vergangenen Jahren steigend, vor allem in Nordschleswig, und mit dem ehrgeizigen Konzept gibt es die Grundlage für eine realistische Vergrößerung des Marktes.“

Der Direktor von PFA Ejendomme, Michael Bruhn, sieht seinerseits großes Potenzial im neuen Hotel. „PFA hat im vergangenen Jahr ins Einkaufscenter Borgen investiert, ebenfalls zusammen mit dem BMC Fonds. Diese Investition ist ebenfalls sehr zufriedenstellend verlaufen und daher sind wir froh, auch bei diesem Projekt zusammenarbeiten zu können.“ Der zunächst geplante Wasserpark wird nicht umgesetzt. Stattdessen setzt man auf einen 4.300 qm großen Spa- und Wellnessbetrieb.  

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