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Borkheide bei Potsdam : 17-Jähriger soll Mutter getötet und zerstückelt haben

vom

Der Jugendliche hat die Leichenteile offenbar teilweise verbrannt und an mehreren Stellen im Garten vergraben.

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2017 | 13:06 Uhr

Borkheide | Im brandenburgischen Borkheide bei Potsdam ist der zerstückelte Leichnam einer Frau entdeckt worden. Sie soll von ihrem 17 Jahre alten Sohn getötet worden sein. Der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange, bestätigte am Montag Ermittlungen gegen den jungen Mann wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Der Jugendliche wurde in Untersuchungshaft genommen. Die Tote müsse allerdings noch zweifelsfrei identifiziert werden, betonte Lange.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ist der 17-Jährige der Polizei bereits als Intensivtäter aus dem Drogenmilieu bekannt. Die 58-jährige Frau war nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag von einer Bekannten als vermisst gemeldet worden, weil sie sich mehrere Tage nicht gemeldet hatte. Daraufhin machten Polizeibeamte auf dem Grundstück des Wohnhauses der Frau am Samstag die grausige Entdeckung. Zuerst hatte die „Märkische Allgemeine“ (Montag) darüber berichtet.

Das Verbrechen soll sich zwischen dem 31. März und dem vergangenen Samstag ereignet haben. Die Polizisten entdeckten Blutspuren im Haus und auf dem Grundstück. Im Garten gab es auch Brandspuren, zudem wurden dort Knochen gefunden. Bei der weiteren Suche wurden in dem kleinen Ort an verschiedenen Stellen der Torso der Frau und weitere Leichtenteile entdeckt.

Der 17-Jährige wurde im Haus festgenommen, in dem er mit seiner alleinerziehenden Mutter gelebt haben soll. Das Wohnhaus der beiden befindet sich am Ende einer langen Straße am Rand eines Waldes. Der Tatort war am Montag mit Absperrband gesichert. Vor dem Haus parkten Polizeifahrzeuge. Im Inneren des Hauses waren Ermittler mit der Spurensuche beschäftigt.

Ein 75-jähriger Nachbar berichtete, die Frau habe ziemlich zurückgezogen gelebt. Zwischen der 58-Jährigen und ihrem Sohn sei es häufig zu Streitigkeiten gekommen.

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