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Christiansens Netzwelt : Zwischen Zufall und Physik

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Wenn das Smartphone runterfällt, geht meist das Display zu Bruch. Warum?

von
erstellt am 07.Dez.2015 | 18:46 Uhr

Eine Katze landet bekanntlich (fast) immer auf den Pfoten, ein Butterbrot hingegen blöderweise auf der bestrichenen Seite. Das ist wissenschaftlich bewiesen – zumindest das mit der Stulle. Eine Untersuchung des britischen Physikers Robert Matthews zur Butterbrot-Theorie besagt, dass Toast und Co. in 81 Prozent der Fälle auf die wohl beliebteste Seite fallen – vereinfacht gesagt liegt das an der Fallhöhe, die Butter schafft es schlicht nicht, sich wieder nach oben zu drehen.

Auch das Smartphone hat eine meistgeschätze Seite: die mit dem Display. Und – wie in Murphy’s Gesetz vorgesehen – ist sie anfällig dafür, auf dem Boden aufzuschlagen und zu Bruch zu gehen. In einer Zeit, in der wir das Smartphone vor dem allmorgendlichen Toast in die Hand nehmen, brauchen wir aber belastbare Erklärungen für diese Misere.

Da kommt wieder Matthews ins Spiel: Er fand jetzt heraus, dass zum einen physikalische Gründe (ebenfalls Höhe, ungünstiger Schwerpunkt, denn wir halten es meist an seinem Rücken und ziemlich weit unten fest), zum anderen Nutzer aktiv selbst daran Schuld sind. Im Versuch es aufzufangen, bringen wir das Telefon nur noch mehr ins Trudeln.

Vielleicht kann eine Übung uns helfen, die Reflexe zu unterdrücken? Einfach immer mal wieder einen Marmeladentoast aus der Hand glitschen lassen. Zu großes Gefuchtel in der Flugbahn hinterlässt klebrige Spuren an Händen oder Pulli. Das tut nicht weh, ist aber eklig genug, um einen Trainingseffekt zu haben.

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