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Henckes Netzwelt : Zeitreise mit David Hasselhoff

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Es ist ein kurioser Kurzfilm, der da bald den Markt aufmischt. Den Titelsong steuert „The Hoff“ bei.

von
erstellt am 27.Apr.2015 | 12:54 Uhr

Es könnte einer der skurrilsten und trashigsten Filme werden, die je über eine Crowdfunding-Plattform finanziert wurden. Mit einer Kickstarter-Kampagne startete vor über einem Jahr das ehrgeizige Filmprojekt „Kung Fury“. Fast 18.000 Menschen spendeten rund 630.000 Dollar, um den Film zu verwirklichen. Und der Inhalt ist tatsächlich merkwürdig. Man nehme einen Polizisten, der in die Vergangenheit reist, um Adolf Hitler (im Film „Kung Führer“) zu töten. Dabei helfen ihm Dinosaurier, Roboter und Wikinger, die Götter wie Thor heraufbeschwören können. Das Ganze läuft im Stile eines 80er-Jahre-Cop-Films und man muss sich schon fragen, was sich der schwedische Regisseur David Sandberg dabei gedacht hat. Den Trailer gibt es auf www.kungfury.com zu sehen – ebenso wie Updates zum Veröffentlichungstermin des Films. Die Machart nach Sin-City-Vorbild lässt den Streifen interessant wirken. Die echt kaputte Story, schlecht inszenierten Stunts und offensichtlich platten Effekte sorgen aber schnell für Ernüchterung.

Wäre das allein nicht genug, um sich dreißig Jahre in der Zeit zurückgeworfen zu fühlen, kramen die Filmmacher auch noch den Mann hervor, der laut eigener Aussage die Mauer zu Fall brachte. Richtig, David „The Hoff“ Hasselhoff gibt sich bei diesem Projekt die Ehre. Er steuert die Titelmusik zum Film bei. Im typischen 80er-Stil singt Hasselhoff den Song „True Survivor“. Allein das Youtube-Video macht dann irgendwie doch Lust auf den 30-minütigen Trash-Streifen, der ja auch so gewollt ist. „Lasst uns damit das Internet kaputt machen“, schreiben die Produzenten. Ganz ehrlich: Sie könnten es schaffen.

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