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Maas’ Netzwelt : Willkommen auf dem Holodeck

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Microsoft experimentiert mit Holoportation: 3D-Bilder werden in einen anderen Raum gesendet.

Wenn man es ganz genau nimmt, passt das Thema „Hololens“ gar nicht in diese Kolumne. Denn „mobil“ ist die Technologie nicht gerade. Jedenfalls nicht nach herkömmlichen Gesichtspunkten: Man braucht ziemlich sperriges Equipment und eine Datenrate, die eigentlich nur im WLAN erreicht wird.

Eigentlich. Microsoft hat einen Mann aus einem fahrenden Auto in ein Büro holoportiert. Über die neuen Ergebnisse zu dem Holoportations-Forschungsprojekt berichtet unter anderem der Technik-Blog golem.de. So geht’s: Eine Person wird durch mindestens zwei Kameras aufgezeichnet und als plastisches Hologramm an einem anderen Ort ausgestrahlt. Wer die Aufzeichnung empfangen will, braucht eine Augmented-Reality-Brille wie Microsofts „Hololens“ oder eine Virtual-Reality-Brille. Die Datenrate sei um 97 Prozent auf 30 bis 50 MBit pro Sekunde reduziert worden, teilt Microsoft mit. In den Weiten Schleswig-Holsteins ist das immer noch ein Problem, in großen Städten weniger.

Markttauglich mobil ist das Projekt aber noch längst nicht. Die Rechenleistung musste im Kofferraum untergebracht werden. Für das System wurde eine Wasserkühlung mit zwei Ausgleichsbehältern verwendet. Das ist nicht gerade simpel oder praktikabel - aber mobil. Und gleichzeitig futuristisch und nostalgisch: Als Kind habe ich „Star Treks“ Holodeck geliebt. Wann erfinden wir das Beamen?

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erstellt am 06.Dez.2016 | 10:50 Uhr

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