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Sims-4-Mod : „WickedWhims“ – Reich durch Pixel-Verkehr

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Sex Sells! Der Entwickler einer Modifikation für die Simulation „Die Sims 4“ hat seinen Job gekündigt.

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erstellt am 24.Apr.2017 | 07:17 Uhr

„Die Sims 4“ ist eine Simulation über Spielfiguren, Sims genannt, und deren Leben. Dass auch die schönste Nebensache der Welt in der Simulation dazu gehört, ist doch klar. In der Standard-Version ist der Geschlechtsverkehr zwischen den Sims jedoch verpixelt. Der findige Programmierer (Modder) namens Turbodriver entwickelte aus Ablehnung gegen das offenbar prüde Entwicklerstudio Maxis die Sex-Mod „WickedWhims“. Verschiedene Stellungen, ausgefallene Sexpraktiken: Alles wird dargestellt. Der Pixel-Verkehr hat inzwischen so viele Fans, dass Turbodriver seinen eigentlichen Job an den Nagel gehängt hat. Er verdient mittlerweile 4000 US-Dollar im Monat mit seiner Modifikation für das Spiel und arbeitet Vollzeit an seinem schlüpfrigen Projekt. Das Lernen einer neuen Programmiersprache hat sich für den Modder also ausgezahlt.

Das Problem: Andere nutzen seine Arbeit um das Potpourri der sexuellen Fantasien noch zu erweitern. Manch einer wünscht sich ungewöhnliche Praktiken. Nicht alle finden das gut. Turbodriver selbst hat sich moralische Grenzen gesetzt, wie er dem Online-Portal „Kotaku“ erzählte. So habe er viele Anfragen von Nutzern erhalten, die ekelhafte Fetische haben und sich eine Umsetzung für die Mod wünschen. Was für den einen „heiß“ ist, ekelt den anderen an. Turbodriver muss entscheiden, was richtig und was falsch ist. Eine schwere Aufgabe. Auch Inzest und Romanzen zu Teenagern gehören zu der Mod dazu. Dennoch glaubt er daran, mit der Pornografie-Schiene noch eine Weile gut zu fahren und neue Inhalte austüfteln zu können. 

Es ist schon verrückt, dass eine Sex-Mod für ein Computerspiel so viele Freunde findet. Denn am Ende sind es nur Pixel, die es miteinander machen – und die muss man auch noch dazu zwingen. Denn die größte Herausforderung für Turbodriver ist es, seine Mod so in das Spiel zu integrieren, dass die Spielfiguren mit ihren individuellen Charaktereigenschaften von allein Lust auf Sex bekommen. Denn Sims entwickeln im Spiel Persönlichkeiten mit Vorlieben und Ablehnungen. Bis Turbodriver also so etwas wie Verlangen in die Spielfiguren programmieren kann, sind sie als Sklaven dem Nutzer und seinen Vorlieben ausgeliefert.

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