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Fligges Netzwelt : Werbeblocker für das echte Leben

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ein paar Studenten entwickeln eine Datenbrille, die Markenlogos ausblendet.

von
erstellt am 05.Feb.2015 | 13:24 Uhr

Mit ihrer Software Adblock Plus haben die Entwickler Eyeo wohl die gesamte Werbebranche gegen sich aufgebracht. Eine kleine Software-Erweiterung für den Browser ruiniert ganze Finanzierungsmodelle von Webseitenbetreibern. Denn Adblock Plus blendet Werbung einfach aus. Das hat Konsequenzen – ohne Werbung kein kostenloses Angebot. Aber die Debatte soll hier gar nicht neu angezettelt werden.

Zettel ist das Stichwort für diese Kolumne: Auf Papier, auf Schildern, Autos und öffentlichen Bildschirmen kann Werbung weiter wirken und ist sicher vor Hobby-Entwicklern. Das Problem ist nur, dass die mitunter auf die besten Ideen kommen. So geschehen in den USA. Dort hat eine Gruppe von Studenten in nur 36 Stunden mit Plastik-Schutzbrille, Bildschirm und Heißklebepistole einen simplen Werbeblocker für die Realität gebastelt. Eine Kamera nimmt auf, was der Träger sieht. Den Rest erledigt Software. Erscheint ein Markenlogo, wird dieses verpixelt oder verschwommen dargestellt. Das Prinzip dahinter lässt sich beliebig weiterdenken. Ausgeblendete Windräder wären dabei wohl die Schleswig-Holstein-Variante.

Die Bilder des Prototypen im Video unter: http://youtu.be/eDPn7MGxPjs

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