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Maas’ Netzwelt : Wer wartet noch auf Google Glass?

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Massenproduktion wieder verschoben, die App-Entwickler frustriert: Für Googles Datenbrille läuft es schlecht.

Google Glass: Diese Worte klangen im Jahr 2012 nach ein bisschen Science Fiction und ganz viel Utopie. Sich mit einem Prototyp der Datenbrille ablichten zu lassen, kam in Mode unter Nerds und Technik-Gurus. Bis heute wartet die Welt auf die Datenbrille. Wirklich? Wartet überhaupt noch jemand? Selbst Sergey Brin, Google-Mitgründer und Glass-Fan, nimmt immer öfter seine Brille ab.

Fest steht: Auch in diesem Jahr wird es nichts mit der Massenproduktion, Google verschob den Verkaufsstart in dieser Woche auf das Jahr 2015. Und noch mehr schlechte Nachrichten machen die Runde. Mehrere Schlüsselpersonen für Google Glass sollen den Konzern im letzten halben Jahr verlassen haben, darunter auch der Entwicklungschef Babak Parviz. Der Frust der Entwickler greift offenbar um sich. 16 Apps sollten eigentlich für den Glass-App-Store entwickelt werden, neun werden laut Medienberichten nicht weiterverfolgt. Aus Mangel an Perspektiven.

Google verkauft die Datenbrille seit April in den USA an ausgesuchte Leute, die neben 1500 Dollar auch eine Bewerbung abgeben müssen. Manch einer dieser „Explorer“ sah sich als Pionier. Was bleibt, ist ein Mensch mit einem komischen Gestell im Gesicht.

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